Long Island & die Hamptons: Vielfalt vor den Toren von New York City

Long Island & die Hamptons: Vielfalt vor den Toren von New York City

Die langgezogene Atlantikinsel Long Island zählt zu Recht zu den beliebtesten Ausflugszielen an Nordamerikas Ostküste. Ganze 7,5 Millionen Einwohner beherbergt die Insel auf ihren insgesamt 3500 Quadratkilometern. Dank der hervorragenden Anbindung über das New Yorker Straßenbahnnetz durch allein zehn Linien und elf weitere Eisenbahn- und U-Bahntunnel ist sie perfekt an New York City angebunden. Aber auch die berühmten Flughäfen John F. Kennedy und La Guardia befinden sich, neben einigen weiteren, auf der Insel. Nicht zuletzt verfügt sie über mehrere Häfen. Trotz der tollen Verkehrsanbindung, ist auf Long Island Entschleunigung pur angesagt. Jeder grüßt, die Autos fahren auf der einzigen Hauptstraße gemütlich, die Hilfsbereitschaft ist sehr groß und jeder ist stolz dort zu leben, wo viele sich erholen wollen.

Strandleben

Strandküste im Süden von Long IslandSowohl New Yorker als auch Touristen zieht es zum Baden, für Wassersport oder lange Spaziergänge an die Strände Long Islands. Dabei bieten vor allem die Hamptons fast 80 Kilometer preisgekröntes Strandvergnügen. Den berühmtesten der weißen Sandstrände stellt der „Ocean Beach Park“ im Süden der Insel, in der Stadt Long Beach, dar. Dieser lange, gut erreichbare Strand kostet zwar Eintritt, gilt jedoch auch als sehr sauber und bietet eine ganze Reihe andere Ablenkungen, wie das Amphitheater, das im Sommer für Veranstaltungen genutzt wird. Als besonders idyllisch gelten der Main Beach in East Hampton, der Coopers Beach in Southampton oder der weitläufige Jones Beach State Park.

Fire Island LeuchtturmJeder Strand hat dabei eine etwas andere Spezialisierung anzubieten, beispielsweise Familieneignung, Wassersportmöglichkeiten, besonders schöne Ausblicke oder exklusive Partys. Auch ein Aufstieg auf einen der vielen Leuchttürme lohnt sich. Einer von ihnen liegt auf der Fire Island National Shore (Foto), gemeinsam mit hübschen Badestränden und einem Naturschutzgebiet, das Dünen und Strandvegetation umfasst. Ein weiterer findet sich in Montauk, einem sehenswerten Ort an der Ostspitze der Insel. Neben dem Leuchtturm als Wahrzeichen ist er besonders als Wirkungsort des Schriftstellers Max Frisch bekannt. Heutzutage locken hervorragende Gelegenheiten für Surfer ebenso wie Wander- und Strandausritte. Letzteres und mehr bietet eine der ältesten bestehenden Ranches in den USA, die Deep Hollow Ranch, an. Für den kleinen Hunger zwischendurch in lockerer Atmosphäre ist der Imbisswagen Ditch Witch am Ditch-Plains-Strand in Montauk ein Geheimtipp. Seit Jahren versorgt der kleine Familienbetrieb mit köstlichen Sandwiches, Burritos und leckeren Süßigkeiten zu einem guten Kaffee mit Blick auf das Meer.

Die Hamptons

SouthamptonDie Hamptons sind ebenfalls für ihre tollen Strände bekannt. Aber auch abseits der Strände präsentieren sich die Hamptons – genauer gesagt die Städte Hampton Bays, Bridgehampton, Westhampton, East Hampton und Southampton (Foto) – abwechslungsreich. Nicht umsonst sind sie bei den Stars und Sternchen inner- und außerhalb des Landes beliebt. Das liegt sowohl an den schönen Ortschaften selbst als auch an den vielen Gastronomie- und Einkaufsmöglichkeiten.

Zudem verfügen die Hamptons über eine ganze Reihe unterschiedlicher Spezialmuseen und Kunstgalerien. Als Abwechslung zum Ausruhen, Baden und Wassersport bietet sich ein Besuch an, beispielsweise des Walfangmuseums in Sag Harbor, des Southampton Art Museums oder des South Fork Natural History Museums. Faszinierende Einblicke und eine hervorragende Einkaufsmöglichkeit gleichzeitig offeriert unter anderem der Pelletrau Silver Shop oder die „The White Room Gallery“. Ebenfalls in der Umgebung der Hamptons befindet sich das Tanger Outlets Center, das über 200 Geschäfte und Gastronomieeinrichtungen zusammenfasst.

Weitere Sehenswürdigkeiten

Weingüter im Nordosten von Lond IslandAuch auf der Nordseite der Insel warten viele Erlebnisse auf Besucher. Dazu zählen vor allem die endlosen Weinberge und -hänge, die sich in über 40 Anbaugebiete gliedern. Die dort gelegenen Weingüter laden nicht nur zu ausgiebigen Spaziergängen ein. In den zugehörigen Kellereien können auch viele der Weine verkostet werden. Der North Fork Trail Scenic Byway verläuft bis Orient Point und führt Sie entlang preisgekrönten Weingütern. Sie passieren Restaurants am Meer, Leuchttürmen und Bauernmärkten – alles verbunden mit einem spektakulären Blick auf den Atlantischen Ozean.

Oheka CastleDer nordwestliche Teil von Long Island, zwischen Sands Point und Huntington Bay, wird auch als Gold Coast bezeichnet, denn das Gebiet war einst die Heimat einiger der reichsten Familien in Amerika, wie die „Vanderbilts“. Sie bauten zahlreiche Herrenhäuser, die die malerische Küste schmückten und auch heute noch schmücken. Einige dieser Anwesen mit ihren schönen Gärten werden mittlerweile öffentlich genutzt und es befinden sich Kunstgallerien oder Museen darin, so beispielsweise das Oheka Castle (Foto) und Old Westbury Gardens.

Long Island Aquarium, Exhibition CenterRund um Long Island wird mit Leidenschaft geangelt. Wer Fische lieber lebendig betrachtet, für den stellt das Long Island Aquarium in Riverhead (Foto) ein lohnenswertes Ausflugsziel dar. Das Heckscher Museum of Art in Huntington, das über eine ausgezeichnete Auswahl berühmter Kunstwerke der letzten 500 Jahre verfügt, zeigt die wichtige Bedeutung von Kunst auf Long Island. Die Insel war und ist schon immer Wohnsitz vieler Künstler.

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