USA Ostküste Rundreise Route für 14 Tage
Manhattan am Morgen, die roten Backsteinhäuser von Philadelphia, die Monumente in Washington und die Küstenstraßen vor Charleston: Eine USA Ostküste Rundreise Route verbindet Großstadtmomente mit geschichtsträchtigen Orten und entspannten Tagen im Süden. Für eine erste Reise sind 14 Tage ein stimmiger Zeitraum, wenn nicht jede Sehenswürdigkeit auf der Strecke liegen muss. Diese Route führt von New York City nach Savannah und setzt auf überschaubare Fahrtage, gute Hotels in zentraler Lage und besondere Stopps abseits der bloßen Interstate-Ausfahrt.
Der Ostküsten-Check: Das Wichtigste auf einen Blick
- Gesamtdistanz: Ca. 1.550 Kilometer von New York City bis nach Savannah.
- Beste Reisezeit: Mai/Juni (Frühlingsblüte) sowie September/Oktober (Indian Summer in den Bergen).
- Mietwagen-Tipp: Den Wagen erst am Abreisetag aus New York übernehmen, um extreme Parkgebühren in Manhattan zu vermeiden.
- Flug-Strategie: Ein Gabelflug (Anreise New York / Rückreise ab Savannah oder Atlanta) spart wertvolle Urlaubszeit.
USA Ostküste Rundreise Route: New York bis Savannah
Die hier beschriebene Strecke verläuft von New York City über Philadelphia, Washington, D.C., den Shenandoah National Park und Asheville nach Charleston und Savannah. Sie eignet sich besonders für Reisende, die die großen Städte der Ostküste erleben möchten, aber auch Landschaft, Südstaatenküche und kleinere historische Orte schätzen.
Mit 13 Übernachtungen bleibt genug Zeit für zwei bis drei volle Tage in New York City, ohne dass die folgenden Etappen zu eng werden. Die Gesamtfahrstrecke liegt bei etwa 1.550 Kilometern. Entscheidend ist weniger die reine Kilometerzahl als die Verkehrsrealität: Rund um New York, Philadelphia und Washington kosten Brücken, Tunnel und Berufsverkehr deutlich mehr Zeit als das Navigationssystem zunächst vermuten lässt.
Ein Gabelflug ist bei dieser Strecke besonders angenehm: Anreise nach New York, Rückflug ab Savannah oder Atlanta. Wer ab Savannah keine passende Flugverbindung findet, erreicht den Flughafen Atlanta über die Interstate 16 in rund vier Stunden. Ein Mietwagen ist erst ab dem Tag der Abreise aus New York City sinnvoll. In Manhattan sind Parkgebühren hoch, und Subway, Taxi oder ein deutschsprachiger Stadtspaziergang bringen Besucher bequemer zu den wichtigsten Vierteln.
Tage 1 bis 3: New York City mit festen Schwerpunkten
Drei Nächte in New York City sind die richtige Basis für einen entspannten Auftakt. Wer am Times Square wohnt, erreicht Broadway-Theater, Rockefeller Center und die Fifth Avenue zu Fuß. Ruhiger, aber ebenfalls hervorragend angebunden sind Hotels in Midtown East, etwa in der Nähe der Grand Central Terminal.
Am ersten vollen Tag lohnt sich Lower Manhattan: Battery Park, die Fähre nach Staten Island mit Blick auf die Freiheitsstatue, das 9/11 Memorial und ein Spaziergang über die Brooklyn Bridge. Für den zweiten Tag bietet sich Central Park, das Metropolitan Museum of Art und der Blick vom Top of the Rock an. Anders als am Empire State Building liegt das Empire State Building von dort direkt im Panorama. Der dritte Tag kann Greenwich Village, Chelsea Market, die High Line und Hudson Yards gehören.
Für ein Sportevent im Madison Square Garden, Barclays Center oder Yankee Stadium sollte der Spielplan früh berücksichtigt werden. Gerade NBA-, NHL- und Baseballtermine geben einem New-York-Aufenthalt einen sehr persönlichen Rahmen.
Tag 4: Philadelphia zwischen Liberty Bell und Reading Terminal Market
Die Fahrt von Manhattan nach Philadelphia beträgt ohne Verkehr etwa zweieinhalb Stunden. Praktisch ist eine Übernahme des Mietwagens am Flughafen Newark oder außerhalb Manhattans. Damit entfällt die Fahrt durch das Zentrum, und die Strecke auf dem New Jersey Turnpike wird deutlich entspannter.
Philadelphia ist kein bloßer Zwischenhalt. Rund um den Independence National Historical Park liegen Independence Hall und Liberty Bell nur wenige Gehminuten auseinander. Im Reading Terminal Market gibt es eine große Auswahl regionaler Spezialitäten, darunter die berühmten Cheesesteaks. Für den Abend empfiehlt sich ein Hotel in Center City oder nahe Rittenhouse Square. Wer gerne zu Fuß unterwegs ist, erreicht von dort viele Restaurants und die beleuchtete City Hall.
Tage 5 und 6: Washington, D.C. mit Museen und Monumenten
Von Philadelphia nach Washington, D.C. sind es rund 230 Kilometer. Die Einfahrt in die Hauptstadt kann zäh sein, daher lohnt eine Unterkunft nahe der Metro, etwa in Arlington, Alexandria oder im Bereich Dupont Circle. Ein Auto steht in Washington meist besser in der Hotelgarage als vor einem Museum.
Der National Mall verlangt Zeit. Vom Lincoln Memorial führt der Weg vorbei am World War II Memorial und dem Washington Monument bis zum Kapitol. Besonders eindrucksvoll ist diese Achse am frühen Abend, wenn die Memorials beleuchtet sind. Für Museumstage bieten sich das National Air and Space Museum, das National Museum of American History oder das Holocaust Memorial Museum an. Viele Smithsonian-Museen haben freien Eintritt, einzelne Bereiche können jedoch Zeitfenster verlangen.
Ein Kontrast zum Monumentalbau der Innenstadt ist Georgetown. Die Kopfsteinpflasterstraßen rund um M Street, der C&O Canal und die Promenade am Potomac zeigen eine ruhigere Seite der Hauptstadt. In Alexandria auf der anderen Flussseite lohnt King Street mit ihren kleinen Geschäften und Restaurants.
Tage 7 und 8: Skyline Drive, Shenandoah und Charlottesville
Nach den Städten beginnt die landschaftlich reizvollste Etappe der Reise. Der nördliche Zugang zum Shenandoah National Park liegt bei Front Royal, etwa 120 Kilometer von Washington entfernt. Der Skyline Drive zieht sich 169 Kilometer über die Kämme der Blue Ridge Mountains, in deren Ausläufern weiter südlich auch die als Dirty-Dancing-Drehort bekannte Mountain Lake Lodge liegt. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit ist niedrig, doch genau das ist Teil des Erlebnisses: Aussichtspunkte wie Thornton Hollow Overlook oder Stony Man Overlook liegen direkt an der Straße.
Eine Übernachtung in Front Royal, Luray oder im Park selbst schafft Raum für eine kurze Wanderung. Der Weg zu den Dark Hollow Falls ist steil, aber lohnend. Bei Regen und nach starken Gewittern sind die Wege rutschig. Im Herbst sind Zimmer entlang des Skyline Drive besonders gefragt, wenn sich Ahorn, Hickory und Eichen verfärben.
Am achten Tag geht es nach Charlottesville. Monticello, das Anwesen von Thomas Jefferson, liegt südöstlich der Stadt auf einem Hügel mit weitem Blick über Virginia. Für den Abend bietet sich die historische Downtown Mall an. Die autofreie Hauptstraße mit Restaurants und kleinen Bühnen ist ein angenehmer Gegenpol zu den langen Fahrtagen.
Tage 9 und 10: Asheville und die Blue Ridge Parkway
Zwischen Charlottesville und Asheville liegen rund 560 Kilometer. Das ist die längste Etappe dieser USA-Ostküste-Rundreise-Route. Wer nicht lange am Stück fahren möchte, legt einen Zwischenstopp in Roanoke oder Boone ein. Bei gutem Wetter ist ein Abschnitt über den Blue Ridge Parkway reizvoll, allerdings deutlich langsamer als die Interstate. Nebel, Baustellen und winterliche Sperrungen können die Route beeinflussen.
Asheville selbst verbindet Berglandschaft mit einer lebendigen Restaurantszene. Das Biltmore Estate, ein riesiges Anwesen aus dem späten 19. Jahrhundert, benötigt mindestens einen halben Tag. Sehr schön ist auch der Abschnitt am Folk Art Center auf dem Blue Ridge Parkway. Wer einen kurzen Spaziergang mit großem Ausblick sucht, fährt zum Craggy Gardens Visitor Center. Die Höhenlage sorgt selbst im Hochsommer oft für angenehmere Temperaturen als in den Städten weiter südlich.
Tage 11 und 12: Charleston mit Südstaatenarchitektur und Atlantikluft
Die Fahrt von Asheville nach Charleston dauert je nach Verkehr etwa viereinhalb bis fünf Stunden. In Charleston ist ein zentral gelegenes Hotel auf der Halbinsel besonders komfortabel. Das historische Zentrum lässt sich am besten zu Fuß erleben: Rainbow Row, die eleganten Häuser an der East Bay Street, die Battery mit Blick auf Fort Sumter und die versteckten Innenhöfe südlich der Broad Street.
Für einen Ausflug an die Küste kommen Sullivan’s Island oder Isle of Palms infrage. Sullivan’s Island wirkt entspannter und bietet mit Fort Moultrie zusätzlich einen geschichtlichen Bezug. Kulinarisch gehören Shrimp and Grits, Austern und Lowcountry-Küche zum Aufenthalt. Wer einen Abend in Charleston besonders gestalten möchte, reserviert rechtzeitig einen Tisch – beliebte Restaurants sind oft früh ausgebucht.
Tag 13: Savannah und die Plätze unter alten Eichen
Charleston und Savannah trennen nur etwa zwei Stunden Fahrt. Trotzdem lohnt sich ein früher Start, damit der Nachmittag in Savannah nicht verloren geht. Die Stadt lebt von ihren 22 grünen Squares, den mit Spanischem Moos behangenen Eichen und den eleganten Häuserzeilen rund um Forsyth Park.
Ein Spaziergang führt vom City Market über die Kopfsteinpflasterstraßen der River Street bis zum Factor’s Walk. Für die Übernachtung sind das Historic District und die Umgebung des Forsyth Park ideal. Am Abend zeigt sich Savannah von seiner schönsten Seite: weniger laut als Charleston, aber voller Atmosphäre in den Bars, Innenhöfen und auf den Veranden.
Tag 14: Rückflug oder Verlängerung nach Florida
Von Savannah geht es zum Rückflug oder weiter in Richtung Florida. St. Augustine liegt rund drei Stunden entfernt und passt gut als zusätzliche Nacht vor einer Florida-Verlängerung. Die älteste europäisch geprägte Stadt der USA bietet mit dem Castillo de San Marcos, der St. George Street und dem Strand von Anastasia State Park einen reizvollen Abschluss. Bis Miami sind es von Savannah allerdings mehr als sieben Stunden Fahrt. Für Florida sollten daher mindestens drei weitere Übernachtungen vorgesehen werden.
Beste Reisezeit und praktische Hinweise zur Ostküstenroute
Mai, Juni, September und Oktober sind für diese Route besonders angenehm. Im Frühjahr blühen Parks und Gärten, während der Herbst in den Blue Ridge Mountains kräftige Farben bringt. Juli und August sind in Washington, Charleston und Savannah oft heiß und schwül. Dann sind Hotels mit Pool, klimatisierte Mietwagen und ein ruhiger Tagesrhythmus besonders angenehm.
Bei der Fahrzeugkategorie ist ein komfortabler SUV oder eine Mittelklasselimousine für zwei Personen meist passend. In den Städten zählt dagegen nicht die Größe des Autos, sondern eine Unterkunft mit Parkplatz oder guter Metro-Anbindung. Mautstraßen gehören auf dieser Strecke dazu. Ein elektronisches Mautprogramm des Vermieters erspart die Suche nach einzelnen Zahlstellen, die Gebührenregelung sollte jedoch vor Übernahme des Fahrzeugs klar sein.
Auch die Einreiseunterlagen, ein gültiger Reisepass, ESTA und eine passende Kreditkarte für den Mietwagen gehören früh auf die persönliche Checkliste. Bei einer Pauschalreise sind Flug, Hotels und Mietwagen in einem Ablauf gebündelt und durch den gesetzlich vorgeschriebenen Reisepreissicherungsschein abgesichert.
FAIRFLIGHT Touristik stellt diese Reise auf Wunsch als individuelle Kombination mit Flug, Mietwagen, sorgfältig abgestimmten Hotels und passenden Zusatznächten zusammen. So bleibt Raum für einen längeren New-York-Aufenthalt, ein Spiel der Washington Capitals oder eine Verlängerung an Floridas Atlantikküste.
Wer die Ostküste nicht im Eiltempo abhakt, erlebt ihre eigentliche Stärke: Jede Etappe hat einen eigenen Charakter – vom Morgenlicht über dem Hudson River bis zu den alten Eichenplätzen von Savannah.
Vom Traum zur fertigen Route: Nutzen Sie unsere Zielgebietserfahrung und fordern Sie jetzt Ihr Angebot an.
Foto : Shenandoah Valley, Virginia Brand USA
Haeufig gestellte Fragen
Lohnt sich ein zusaetzlicher Abstecher nach Texas im Anschluss an die Ostkuesten-Rundreise?
Wer nach Savannah oder Atlanta noch Zeit und Lust auf einen weiteren Stopp hat, kann die Ostkuesten-Rundreise gut mit einem zusaetzlichen Bundesstaat verbinden und so die Vielfalt der USA noch breiter erleben. Welche Eindruecke jenseits von New York und Charleston warten, zeigt ein Blick auf unsere Seite zum Texas Reise planen.
Gibt es eine aehnliche Selbstreise-Route fuer Kanada?
Ja, wer nach der Ostkueste eine vergleichbar flexible Reiseidee fuer Kanada sucht, findet im Blog eine detaillierte Anleitung fuer eine Westkanada-Rundreise in Eigenregie mit allen Etappen und Planungstipps.
Ihre persönliche Nordamerika-Expertise
Wiebke Albrecht
Wiebke Albrecht unterstützt das Team von FAIRFLIGHT Touristik seit Januar 2015 in der Kundenberatung. Sie ist Ihre Expertin für die Westküste der USA, spektakuläre Nationalparks und erlebnisreiche Touren durch Kanada. Ob spannende Städtereisen nach New York oder Toronto oder entspannte Roadtrips durch den Südwesten – durch ihre eigenen Reisen kennt sie die Routen von San Francisco über das Death Valley bis zum Grand Canyon aus erster Hand. Ihr Insiderwissen nutzt sie, um erlebnisreiche Mietwagenrundreisen und perfekt getaktete Kombireisen zu planen.
Besuchte Reiseziele:
USA: New York City, Philadelphia, Westküste San Francisco, Highway 1, Los Angeles, Las Vegas & Nationalparks (Grand Canyon, Bryce Canyon, Zion, Yosemite), Florida (Ft. Myers & Bradenton).
Kanada: Toronto, Niagara Fälle, Blue Mountains, Algonquin Nationalpark, Ottawa, Kingston.
Planen Sie Ihre Nordamerika-Traumreise?
Als Nordamerika-Spezialist stellen wir Ihre Rundreise völlig individuell nach Ihren Wünschen zusammen - inklusive Flügen, Hotels und Mietwagen.
Unverbindliches Angebot anfordern



Neueste Kommentare