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title: "Indianerreservate in den USA"
url: https://www.fairflight.de/blog/reiseinfos/reisetipps/reisetipps-westen-usa/indianerreservate-usa
date: 2012-06-25
modified: 2026-09-19
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description: "Die meisten Reservate liegen im „Mittleren Westen“ der USA. Die Stämme leben heute vom Rinder- und Pferdezucht sowie dem Tourismus. Die „Powwows“ die beste Gelegenheit für Touristen, einen Eindruck indianischen Lebens einzufangen. Sie empfangen Gäste zu den Ahnenkult-Tänzen...."
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# Indianerreservate in den USA

**Das Wichtigste im Überblick:**

- **Größtes Reservat:** Navajo Nation, gebietsmäßig in Arizona, New Mexico und Utah
- **Übergeordnete Aufsicht:** Bureau of Indian Affairs
- **Bekannte Ausflugsziele:** Monument Valley, Canyon de Chelly, Mesa Verde
- **Größtes Powwow:** jährlich im April in Albuquerque, New Mexico

Die Geschichte der Ureinwohner Nordamerikas, der Indianer, könnte ohne den Zusammenprall der riesigen Urkontinente Gondwana und Laurentia nicht geschrieben werden. So aber wanderten die ersten Ureinwohner nach der letzten Eiszeit vor ca. 15.000 bis 11.500 Jahren aus Asien kommend ins Land ein.

 

1001 kamen Wikinger, 1528 Spanier, 1607 Engländer, 1608 Franzosen, 1609 Holländer in die „Neue Welt“ und trafen auf ca. 500 Ureinwohner-Stämme. Unterschiedliche Wertevorstellungen von Landbesitz/Landnutzung hatten verheerende Auswirkungen. Die radikale Landvereinnahmung der Europäer, ihre „List und Tücke“-Verträge, gipfelten in einer skandalösen Zwangsevakuierung ins Indianer-Territorium (Colorado, Wyoming, Kansas, Teile von Nebraska, Oklahoma). Immer mehr Siedler zogen im 19. Jahrhundert, besonders während des kalifornischen Goldrausches, nach Westen. Sie schossen die Bisons (wegen des Fells) ab und die Indianer für die Skalpprämie. Die Eisenbahn und von Cowboys aller Hautfarben geführte „Cattle Drives” durchquerten Prärie und Pains. Die Indianer wurden weiter in andere unwirtliche Gegenden verdrängt. Auf dem „Trail of Tears“ starben Tausende von ihnen. Viel zu spät, erst in den 1860er Jahren, wehrten sich die Indianer kriegerisch gegen den Landraub. Der brutal vorgehenden Armee waren sie schlussendlich (1890) nicht gewachsen. Der erhoffte Zweitnutzen, die Indianer durch Zwangsseparation und christliche Missionierung zu assimilieren, schlug fehl.

 

[![Sculpture & Tepees at Holt Herit (Donnie Sexton, Montana Office of Tourism)](https://www.fairflight.de/blog/wp-content/uploads/2012/06/Sculpture-Tepees-at-Holt-Herit-Donnie-Sexton-Montana-Office-of-Tourism-210x144.jpg)](https://www.fairflight.de/blog/wp-content/uploads/2012/06/Sculpture-Tepees-at-Holt-Herit-Donnie-Sexton-Montana-Office-of-Tourism.jpg)Sculpture & Tepees at Holt Herit

Die meisten Reservate liegen im „Mittleren Westen“ der USA. Das größte Reservat besitzen die Navajos in Arizona, New Mexico und Utah. Ihr Terrain umschließt das ihrer ehemaligen Feinde, der Hopi, vollständig. Diverse Apachen-Stämme leben in New Mexico und in Oklahoma mit Arapaho, Cherokee, Cheyenne, Creek, Choctaw, Comanchen, Chickasaw, Illinois, Kiowa, Potawatomi und Shawnee. In Dakota sind viele Lakota-Sioux zuhause. Die Blackfeets sind in Montana zu finden, die Nez Percé in Idaho. Die Sauks-Fox landeten in Iowa. In Nevada leben Shoshonen und Paiute. Die Mohawk sind im Akwesasne-Reservat, Ontario und Kanada, ansässig. Sie können die Grenze unkontrolliert überqueren. Der Irokesen-Verbund ist in Oklahoma und Wisconsin daheim, einige blieben im Staat New York. Stark vertreten sind die „Native Americans“, wie sich die Ureinwohner heute nennen, auch in Kalifornien und Florida. Sie verwalten ihre Gebiete selbst. Übergeordnet fungiert das Bureau of Indian Affairs.

 

[![Hualapai Indianer, Grand Canyon](https://www.fairflight.de/blog/wp-content/uploads/2012/06/Hualapai-Indians-210x144.jpg)](https://www.fairflight.de/blog/wp-content/uploads/2012/06/Hualapai-Indians.jpg)Hualapai Indianer

Reservat-Besucher erwartet häufig ein trostloses Bild. Die größte Armut herrscht bei den Oglala-Sioux, den Sitting-Bull-Nachfahren im Pine Ridge Reservat (South Dakota). Integration in die US-amerikanische Gesellschaft gelingt ganz selten. Einige Stämme leben gut vom Glücksspiel. Manchen spült Öl-, Gas-, Kohle- oder Uranvorkommen Geld in die Kassen. Daneben gibt es Forstwirtschaft, Rinderzucht (Cheyenne), Pferdezucht (Navajos), Fischfang (Pazifik-Küste). Einige Stämme profitieren vom Tourismus (Navajos, Hopis, die Seminolen in den Everglades).

 

[![Ahnenkult-Tänze (by L.A. Inc)](https://www.fairflight.de/blog/wp-content/uploads/2012/06/tanzender-Indianer-by-L.A.-Inc1-210x144.jpg)](https://www.fairflight.de/blog/wp-content/uploads/2012/06/tanzender-Indianer-by-L.A.-Inc1.jpg)Ahnenkult-Tänze

Ein wenig hinter die Kulissen des Alltagslebens der Native Americans schaut, wer durch das Gebiet der angepassten Navajos fährt. Sie erlauben Besichtigungen, z.B. [Canyon de Chelly](https://www.fairflight.de/blog/reiseinfos/reisetipps/reisetipps-westen-usa/arizonas-canyons-nationalparks-naturmonumente) (nur mit Führer), Shiprock, Rainbow Bridge National Monument und Monument Valley. Weiterhin lohnt sich eine Fahrt auf die Mesa Verde, zu den „Schwalbennestern“ von Betatatkin, in die „Pueblos“ (Lehmhäuser-Dörfer) der Hopis. Sie empfangen Gäste zu den Ahnenkult-Tänzen und dem zweijährigen „Schlangentanz“-Ritual, das Tausende von Besucher anlockt. Das größte Powwow, „Zusammenkunft der Nationen”, findet immer im April in [Albuquerque, New Mexico](https://usafluege.de), statt.

 

 

***„Powwows“ sind die beste Gelegenheit für Touristen, einen Eindruck indianischen Lebens einzufangen. Auf einer*** [Reise in die USA](https://www.fairflight.de/westen-usa) ***sollte man dies in die Reiseroute und -ablauf miteinplanen.***

 

Wer ein Powwow oder die eindrucksvollen [Reservate der Navajo und Hopi](https://www.fairflight.de/blog/reiseinfos/reisetipps/reisetipps-westen-usa/auf-den-spuren-der-indianer-mit-be-native-tours) in die eigene Route einbauen möchte, profitiert von der jahrzehntelangen Nordamerika-Erfahrung von FAIRFLIGHT Touristik.

- **Routenkombination:** Wir verbinden Monument Valley, Canyon de Chelly und Mesa Verde zu einer stimmigen Rundreise durch den Südwesten, abgestimmt auf Fahrzeiten und Übernachtungsorte.
- **Terminabstimmung:** Wer das große Powwow im April in Albuquerque erleben möchte, erhält von uns die passende Reisezeit und Unterkünfte in der Nähe.
- **Kulturelle Vorbereitung:** Wir bereiten Sie auf die Besuchsregeln in den Reservaten vor, etwa wo eine Führung Pflicht ist und wo Fotografieren eingeschränkt gilt.

Bei Interesse an dieser Reise schreiben Sie uns gerne über das [Kontaktformular](https://www.fairflight.de/kontakt) oder rufen Sie direkt an.

 

 

 

 

## Haeufig gestellte Fragen

### Welche weiteren Highlights lohnen sich bei einem Florida-Besuch?

Florida ist nicht nur wegen seiner starken Präsenz der Native Americans ein lohnendes Reiseziel, sondern begeistert auch mit vielfältigen Naturerlebnissen. In Sarasota erwartet Besucher ein faszinierender Einblick in die Unterwasserwelt im [Mote Marine Aquarium Sarasota](https://www.fairflight.de/blog/reiseinfos/reisetipps/reisetipps-florida/mote-marine-aquarium).