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New York & Toronto Reise

New York & Toronto Reise

unsere New York-Toronto-Reise

Nachdem wir unseren letztjährigen Jahresurlaub bereits in der Stadt, die niemals schläft, verbracht hatten, beschlossen wir – das heißt meine Eltern und ich, ihre 15- jährige Tochter – auch dieses Jahr ins wunderschöne New York zu verreisen. Der Abflug fand (wie im Jahr zuvor) am ersten Sonntag meiner Pfingstferien statt, auf welchen ich trotz meiner Klausuren und Tests seit Monaten hin eiferte.

 

Die Vorfreude ist groß

 

Verabschiedet wurden wir am Frankfurter Flughafen von einem verregneten und kalten Deutschland, weshalb der Wunsch nach einem warmen und sonnigen New York noch stärker in uns wuchs. Nach einem recht angenehmen 7 stündigen Flug war es dann endlich wieder soweit: WIR WAREN IN NEW YORK CITY!!!!

 

Das Einreiseverfahren, den Zoll, die Passkontrolle und sonstige Formalien kannten wir schon, so dass wir den Flughafen binnen einer Stunde verlassen konnten. Und welch ein Wunder? Begrüßt wurden wir hier im Vergleich zu Deutschland von strahlend blauem Himmel mit Sonnenschein soweit das Auge reichte und unglaublichen 28° C.

 

Etwas seltsam fanden meine Mutter und ich, dass am Ausgang des Newark- Flughafens ein Mann mit einer weißen Tafel, auf welcher unser Nachname stand, wartete und uns hinausführte. Dort konnten wir unseren Augen kaum trauen! Wie in den altbekannten Hollywood- Filmen wurden wir von einer weißen Stretchlimousine abgeholt und durch halb New York City zu unserem Hotel kutschiert. Das war eine wirklich gelungene Überraschung, die mein Vater für uns eingefädelt hatte, das sollte aber nicht die einzige bleiben.

 

Im „The Pearl“- Hotel angekommen, in dem wir bereits während unseres letzten Urlaubs unterkamen, ruhten wir uns von dem anstrengenden Flug nur kurz aus und umgingen damit den Fehler des letztjährigen Urlaubs, indem wir uns sofort an die Zeitumstellung anpassten. Trotz einer nahezu 48stündigen Wachphase, waren wir hellwach und eroberten begeistert unser NY.

 

Nach einem ausgewogenen Frühstück in unserem Hotel verbrachten wir den nächsten Tag gleich mit mehreren Stadtrundfahrten durch die unterschiedlichsten Stadtviertel. Dank des schönen Wetters konnten wir das unbeschreibliche Flair der Stadt auf dem oberen Teil der typischen Doppeldeckerbusse erleben und bekamen dabei sogar einen Sonnenbrand. Den Abend ließen wir am Times Square ausklingen und gingen, was vor allem mich freute, shoppen.

 

Besuch der Aussichtsplattform
“Top Of The Rock”

Eine weitere positive Überraschung für mich war, dass unser Hotel seit diesem Jahr ein kostenfreies WIFI eingerichtet hatte, so dass ich zu jeder Tages und Nachtzeit meinen Freunden in der Heimat schreiben konnte.

 

Auch in diesem Jahr konnten wir dank der Vouchers von Fairflight kostenlos die Aussichtsplattform auf dem Rockefeller Center „Top Of The Rock“ besichtigen. Am Abend folgte eine weitere Stadtrundfahrt bei tollem Wetter, bei der wir sogar die Manhattan Bridge überquerten und von unserem Busfahrer Insiderinformationen über NY und die dort lebenden Stars bekamen.

 

American Museum of Natural History und Spirit Dinner Cruise – Highlights unseres New York Aufenthaltes

 

“Nachts im Museum” – das American Museum of Natural History

Um bei unserer Reise auch amerikanische Bildung zu erhalten, besuchten wir tags darauf das „American Museum of Natural History“, in dem man sich wie am Set der „Nachts im Museum“- Filme fühlte. Überall sah man Dinosaurier, Nachbildungen früherer indianischer Völker oder bekam physikalische, chemische oder medizinische Zusammenhänge nähergebracht. Ein besonderes Muss ist aber die „Hayden Planetarium Show“. Dort erkundet man unter anderem den Nachthimmel über NY, sieht die Entstehungstheorien unseres Sonnensystems und staunt über die unglaubliche Schönheit bereits vor Jahrmillionen zerfallener Materie. Mit dem Museumsbesuch verbanden wir eine Fahrt mit der New Yorker Subway und einem Spaziergang durch den Central Park.

 

Am Nachmittag erlebten wir, was die New Yorker wirklich unter einem „thunderstorm“ verstehen. Dieser löste nämlich innerhalb von 2 Stunden eine Hochwasserwarnung aus und die eigentlich immer belebte Stadt wirkte fast wie ausgestorben. Zur Abwechslung verkauften die Straßenhändler keine T- Shirts, Pullover oder Bilder, wie üblich, sondern aufgrund des Wetters wurden Schirme und Regenumhänge zum neuen New Yorker Verkaufsschlager. Etwas mulmig war mir nach einer Weile doch zu Mute, weil uns mein Vater tags zuvor eine weitere Überraschung offenbarte: Eine nächtliche Bootsfahrt mit Dinner und Party auf der “Spirit of New York” rund um Manhattan.

 

Spirit Dinner Cruise

Nach einigen Überlegungen entschlossen wir dennoch, uns zu dem Pier aufzumachen, worüber ich im Nachhinein wirklich froh bin. Obwohl meine Mutter und ich für gewöhnlich keine besonderen Wasserliebhaber sind, folgte nach der kurzen Eingewöhnungszeit auf dem Schiff ein gelungener Abend mit leckerem Essen und vor allem toller Partystimmung, welche durch junge Gäste, die dort ihre Graduation feierten, ausgelöst wurde. Da New York City bei Tag schon ziemlich beeindruckend und unglaublich ist, war ich der Meinung, dass es nicht mehr besser werden könnte. Falsch gedacht!!! NY bei Nacht zu erleben ist ein so faszinierendes Erlebnis, von dem ich sicherlich noch meinen eigenen Kindern in 20 Jahren berichten werde. Überall, wo man nur hinblickt, leuchtet, funkelt oder glitzert es. Zur Feier des Abends bot sich uns sogar noch die einmalige Möglichkeit, ein atemberaubendes Feuerwerk zu betrachten. Diese Schiffsfahrt inklusive des Feuerwerks bei der Freiheitsstatue war wirklich das Highlight unseres NY- Aufenthalts.

 

Toronto – gegensätzlich mit seinem eigenen Flair

 

Am nächsten Tag hieß es dann auch schon Abschied nehmen… Nach einer ausgiebigen und für meinen Dad vor allem kostspieligen Shoppingtour im “Forever 21” brachen wir auf zum nächsten Flughafen. Vom La Guardia Flughafen ging am späten Nachmittag unser Flieger weiter nach Toronto, Kanada.

 

Nachdem wir die gewohnte Einreise nach dem 1,5 stündigen Flug hinter uns hatten, merkten wir schon, dass diese Stadt komplett anders ist. Im Gegensatz zu NY, das von Hochhäusern dominiert wurde, war man dort gerade mal 30 Gehminuten von einem Strand des angrenzenden Ontariosee entfernt. Dies war nicht mehr die ständig lebendige Stadt, sondern die ruhige, nach Meerwasser duftende mit ihrem eigenen wunderschönen Flair.

 

Am nächsten Tag machten wir uns zum CN- Tower auf. Wie das Empire State Building oder das Rockefeller Center besitzt dieser Fernsehturm eine atemberaubende Aussichtsplattform über ganz Toronto. Dort, mit 560m fast über den Wolken der Stadt erlebt man eines der 7 Weltwunder der Moderne am eigenen Leib.

 

“donnerndes Wasser” – die Niagara Fälle

Für den Montag hatten wir eine deutschsprachige Tour zu den Niagara Fällen geplant. Bereits früh am Morgen wurden wir von unserem Tourbegleiter Alfred im Sheraton Hotel zur zweistündigen Busfahrt abgeholt. Während der Fahrt erklärte uns Alfred interessante Details über die Gründung und Weiterentwicklung Torontos und der umliegenden Stadtviertel. Wir machten einen kleinen Stopp bei einer Schiffschleuse. Schon von weitem konnte man förmlich das Rauschen der Wasserfälle hören. Warum Niagara in der Sprache der Ureinwohner „donnerndes Wasser“ bedeutet, war uns spätestens ab diesem Zeitpunkt völlig klar. Diese 58 m hohen Wasserfälle teilen den amerikanischen Bundesstaat New York und die kanadische Provinz Ontario und “wandern” durch die Erosion jedes Jahr ein Stück näher Richtung Quelle, wodurch auch die berühmte Hufeisenform entstand. Ein Spaziergang um die Wasserfälle ist wirklich empfehlenswert. Wir hatten einen richtig sonnigen und warmen Tag erwischt, so dass man fast über die ständige Gischt hin weg sehen konnte.

 

Mit inbegriffen bei diesem Ausflug war ein gemeinsames Mittagessen in einem nahegelegenen Restaurant und eine Fahrt mit dem „Made of the Mist“ Boot. Da wir uns bereits im Voraus über diese ziemlich nasse Fahrt informiert hatten, entschieden wir uns gegen das Made of the Mist und für einen Aufenthalt in der touristischen Stadt. Dort gab es verschiedene Freizeitparks, Spielhallen für Kinder, ein Wachsfigurenkabinett, eine Geisterbahn und viele weitere Attraktionen. Vor allem die Augen von Kindern glitzerten und die Entscheidung, welche Attraktion zuerst besucht werden soll, fiel den meisten schwer. Aber auch für Erwachsene bietet diese Stadt Highlights wie zum Beispiel ein riesiges Casino.

 

Weinverkostung für die Volljährigen

Auf dem Rückweg hatten wir außerdem genügend Zeit Niagara on the Lake, eine malerische Kleinstadt zu besichtigen und das Niagara College of Canada zu besuchen. Dort konnten die über 19jährigen von uns (in Kanada muss man mindestens 19 Jahre alt sein, um Alkohol trinken zu dürfen) verschiedene Weine der Region kosten, welche von Weinstudenten hergestellt wurden. Nach diesem ca. 10 stündigen Ausflug waren wir schließlich glücklich, aber total erledigt in unserem Hotel angekommen und ließen unseren letzten Abend ruhig ausklingen.

 

Wie bereits in New York stand am letzten Vormittag ein kanadisches Shoppingprogramm auf dem Plan. Da wir natürlich dem Klischee der Deutschen – nämlich, dass wir überpünktlich sind – alle Ehre machen wollten, reisten wir bereits 4 Stunden vor dem geplanten Rückflug zum Pearson Airport an, wo wir mit Schrecken feststellen mussten, dass unser Rückflug aufgrund technischer Schwierigkeiten 3,5 h Verspätung hatte. Also versuchten wir das Beste aus der ungeplanten Situation zu machen, wobei die kostenfreie WIFI- Verbindung mir sehr half.

 

Zusammenfassend waren diese 10 Tage Urlaub ein unglaublich schönes Erlebnis!!! Vor allem Toronto hat mich sehr positiv überrascht, da ich vor unserer Reise Kanada nur durch Robin Scherbatsky aus der amerikanischen Serie „How I met your mother“ kannte und nichts außer der Ahornblattflagge mit diesem Land verband. Spätestens in zwei Jahren nach meinem Abitur werden diese zwei atemberaubenden Städte mich wiedersehen!!!

 

Vielen Dank Fairflight für diesen unvergesslichen Urlaub und die super Organisation.

 

V. V. aus Münnerstadt

 

 

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