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New York Intensiv

New York Intensiv
Blick vom Rockefeller Center, der Aussichtsplattform Top Of The Rock

Blick vom Rockefeller Center, der Aussichtsplattform Top Of The Rock

In diesem Sommer hatten wir uns entschlossen, einen Trip nach New York zu buchen. Wir wollten gern ein umfassendes Programm, aber trotzdem nicht auf unsere Unabhängigkeit verzichten. Mit dem Angebot „New York Intensiv“ von Fairflight.de glaubten wir, das passende Paket gefunden zu haben. Die Buchung war ausgesprochen unkompliziert und die Reisebeschreibung allein machte schon richtig Lust auf den Urlaub am Big Apple. Die erste Überraschung war, dass wir zwar alle möglichen Gutscheine – also Voucher – bekamen, aber kein Flugticket im herkömmlichen Sinn. Fairflight Travel arbeitet mit elektronischen Tickets. Als wir mit diesem DIN-A4-Blatt und unseren Reisepässen am Schalter der Lufthansa in Frankfurt eintrafen, war mir schon ein wenig mulmig. Würde das wirklich klappen? Einchecken, nur mit diesem einfachen Stück Papier? Ich konnte es mir kaum vorstellen, aber es funktionierte reibungslos. Alle unsere Daten waren im System hinterlegt und ich konnte den Abflug kaum erwarten. In wenigen Stunden schon würden wir in der aufregendsten Stadt der Welt sein. Ein kleines Bonbon hatte Fairflight uns noch in die Unterlagen gepackt. Wir bekamen einen kostenlosen Eintrittsgutschein für das Rockefeller-Center und die Aussichtsplattform „Top of the Rock“.

 

Blick aus dem Hubschrauber auf die Freiheitsstatue

Blick aus dem Hubschrauber auf die Freiheitsstatue

Schon mit den ersten Informationen über „New York Intensiv“ hatte man uns darüber informiert, dass wir alle Ausflüge, die im Programm enthalten waren, terminlich selbst bestimmen konnten. Das kam besonders meinem Mann sehr entgegen, der kein großer Freund von Vorausplanungen und festen Regeln ist. Lediglich die Möglichkeit, den Helikopterrundflug im Voraus bereits aus Deutschland buchen zu können, habe ich durchgesetzt. Das wollten wir gleich am zweiten Tag unseres Aufenthaltes erledigen. Ich hätte ja gut darauf verzichten können, aber in meinem Mann kam das Abenteurerblut durch. Hubschrauber fliegen, wann bekommt man schon einmal eine solche Gelegenheit? Ich wusste, dass ich die 15 Minuten wahrscheinlich vor Angst kaum etwas sehen würde, aber irgendwie hatte er schon recht. Es war wirklich eine einmalige Gelegenheit.

 

Der Service an Bord der Lufthansa Maschine war ausgezeichnet und so sind die Stunden wörtlich wie im Flug vergangen. Laut unseren Reiseunterlagen war der Transfer zu unserem Hotel im Preis enthalten. Wir brachten die etwas langatmigen Einreiseformalitäten hinter uns und suchten den „Ground Transportation Desk“ auf. Wie versprochen, fand sich dort ein netter Mitarbeiter, der uns den Weg zu unserem Shuttle-Bus zum Hotel zeigte. Das Bedford Hotel in der Nähe der Grand Central Station sollte die nächsten sechs Nächte unser Zuhause sein. Die zentrale Lage war natürlich sehr angenehm und der Empfang an der Rezeption ließ fast das Gefühl aufkommen, als wären wir schon einige Male hier gewesen. Unser Zimmer war sehr komfortabel ausgestattet. Kaffeemaschine und Kühlschrank sollten sich in den nächsten Tagen als sehr nützlich erweisen. Zum Frühstücken mussten wir das Hotel verlassen und ins nebenan gelegene Bloomes Café gehen. Aber das waren wir von früheren USA-Reisen schon gewöhnt und es hat uns überhaupt nicht gestört.

 

Stadtrundfahrt

während der Stadtrundfahrt am Flatiron Building

Die Reise war anstrengend und am Abend waren wir zeitig auf unserem Zimmer. Wir breiteten die unterschiedlichen Voucher vor uns aus und begannen zu überlegen, welche Ausflüge wir an welchem Tag unternehmen wollten. Auf die fünfstündige Stadtrundfahrt wollten wir verzichten. Zwar wird diese in deutscher Sprache geleitet und das wäre für meinen Mann, der kein Englisch spricht, sicher interessant, aber fünf Stunden im Bus und das im Sommer in New York, das wollten wir nicht. Also beschlossen wir, die Hop on / Hop Off Tour zu machen und immer dort auszusteigen, wo wir uns etwas genauer ansehen wollten. 48 Stunden lang können wir die Tickets ja benutzen.

 

Hubschrauberrundflug, Ground Zero

Hubschrauberrundflug, Ground Zero

Nach einem ausgedehnten Frühstück am nächsten Morgen machten wir uns auf den Weg zum Heliport Downtown. Er liegt direkt am East River. Hier wartete der Helikopter von „Liberty Helicopters“ bereits. Der Abflug war auf zehn Uhr festgesetzt. Mir schlug das Herz bis zum Hals, als wir einstiegen. Natürlich mussten wir uns ausweisen, aber die Vorreservierung hatte fabelhaft funktioniert und das Erinnerungsfoto bekamen wir als Fairflight Kunden sogar umsonst. Was ich nicht für möglich gehalten hätte, war die Tatsache, dass meine Angst vor diesem Flug fast sofort verschwunden war. Zu imposant waren die Aussichten, die wir von oben genießen durften. Die Freiheitsstatue, Ellis Island, aber auch die fast bedrückend wirkende Baustelle am Ground Zero, all das nahm mich so gefangen, dass ich meine Angst vollkommen vergaß und ziemlich verwundert war, wie schnell diese fünfzehn Minuten vergangen waren. Heute bin ich mir sicher, „New York Intensiv“ ohne Helikopterrundflug wäre nur halb so schön gewesen.

 

Central Park

Central Park

Da wir an diesem ersten richtigen Tag in New York fabelhaftes Wetter hatten, beschlossen wir, zum Central Park zu fahren. Den Pass für die Metro besorgten wir uns schon in Deutschland bei Fairflight. Er ist sieben Tage lang gültig und kostete gerade einmal 24 Euro pro Person. Dafür konnten wir aber alle öffentlichen Verkehrsmittel in New York benutzen, ohne jedes Mal eine neue Fahrkarte kaufen zu müssen. Das Metrosystem in New York ist auch für Touristen recht übersichtlich gestaltet. Wir sind jedenfalls immer dort angekommen, wo wir auch hinwollten. Der Central Park ist vollkommen rechteckig angelegt. Wenn man auf den Stadtplan schaut, wirkt er wie ein schmales grünes Band im Herzen von Manhattan. Natürlich mussten wir einen dieser original amerikanischen Hotdogs von einem fahrbahren Hotdog-Stand probieren. Bei den vielen Sehenswürdigkeiten, die in der Reisebeschreibung von „New York Intensiv“ erwähnt waren, erschien die Zeit ziemlich knapp. Aber wir hatten ja noch fünf weitere Tage in New York vor uns, da würden wir unser Besichtigungsprogramm wohl schaffen. Mich überkamen allerdings erste Zweifel, ob die fünfstündige Stadtrundfahrt nicht doch ratsam wäre, um wenigstens alles einmal von außen gesehen zu haben. Wir beschlossen, bereits heute die im Reisepreis enthaltene Bootstour um Manhattan zu machen. Bis zur letzten Abfahrt um 15 Uhr hatten wir noch genügend Zeit. Zum Pier 78 konnten wir von Downtown aus den kostenlosen Shuttle-Service von New York Waterway benutzen. Das hatte ich den Reiseunterlagen entnommen.

 

Brooklyn Bridge

Brooklyn Bridge

Wir bestiegen das Schiff, das uns nun während der 90minütigen Tour New York vom Wasser aus präsentieren sollte. Der Tourguide erläuterte alles, was wir sahen und ich übersetzte die wichtigsten Informationen für meinen Mann. Ich glaube aber, er hätte diese Bootsfahrt auch ohne meine Kommentare genossen, denn einen kleinen Reiseführer für New York hatte Fairflight uns ja auch in die Reiseunterlagen gepackt. Wir hatten fantastische Ausblicke auf das Empire State Building und den Gebäudekomplex der Vereinten Nationen. Die Freiheitsstatue und Ellis Island, Zentrum und Anlaufpunkt der Einwanderer, waren zum Greifen nah. Vorbei an Governors Island steuerten wir auf die weltberühmte Brooklyn-Bridge, eine der ältesten Hängebrücken Amerikas zu. Ich beschloss, dass ich unbedingt auf diese Brücke wollte, unter der sich unser kleines Ausflugsschiff fast wie eine Nussschale ausmachte. Etwas bedrückend war auch bei dieser Tour der Ausblick auf Ground Zero. Die Gedenkstätte, die hier entsteht, soll zum zehnten Jahrestag im September 2011 eröffnet werden. Vorbei am Hoboken Pier und am Battery Park an der südlichen Spitze von Manhattan befanden wir uns nun im Bereich des Finanzzentrums, der Wall Street. Beeindruckend erhob sich das Chrysler Building. Es ist einer der letzten im Art Deco Stil erbauten Wolkenkratzer New Yorks. Die 90 Minuten auf dem Boot sind jedenfalls wie im Flug vergangen und wir nutzten den Shuttle-Service zum Lincoln Center. Dies ist das bedeutendste Kulturzentrum der Stadt. Neben der weltbekannten Metropolitan Opera ist hier auch die Juillard School angesiedelt, die bekannteste Musik- und Schauspielschule der Welt. Die einzelnen Gebäudekomplexe des Lincoln Center sind beeindruckend. Besonders bei hereinbrechender Dunkelheit machen die vielen Lichter aus den Gebäuden und Innenhöfen ein beeindruckendes Ensemble unterschiedlicher Baustile, die in perfekter Harmonie eine sehr beruhigende Wirkung in der ansonsten so hektischen Stadt ausüben.

 

Carmine's, Watermelon Martini

Carmine's, Watermelon Martini

Für mich stand an diesem Abend noch der eigentliche Höhepunkt unserer New York Reise auf dem Programm, der Besuch des Empire State Building. Von der Aussichtsplattform aus wollte ich den Blick auf New York bei Nacht genießen. Bereits bei der Buchung von „New York Intensiv“ hatte ich die Eintrittskarten mitbestellt. Das ist für eine ganze Reihe von Sehenswürdigkeiten ein spezielles Angebot von Fairflight. Wie gut ich daran getan hatte, zeigte mir die lange Schlange vor den Ticketschaltern. Wir hätten hier sonst sicher mehr als eine Stunde warten müssen. Der Fahrstuhl brachte uns zur Aussichtsplattform in den 86. Stock. Von hier aus führen sage und schreibe 1.800 Stufen hinauf in die 102. Etage, wo sich eine weitere Aussichtsterrasse befindet. Der Weg hinauf ist anstrengend, aber es lohnt sich wirklich, denn die Aussicht ist atemberaubend. Viele Szenen aus berühmten Hollywoodfilmen sind hier gedreht worden. Bei Nacht ist die Stadt ein einziges Lichtermeer. Wir haben uns mehr als zwei Stunden im Empire State Building aufgehalten und langsam wurde es Zeit für ein gemütliches Abendessen. Wir wollten zum Times Square, wo sich mit dem Broadway auch die berühmteste und längste Straße der Stadt befindet. Hier gibt es unzählig viele Restaurants, Bars und Clubs. New York bei Nacht und der Time Square sind untrennbar miteinander verbunden. Wir entschieden uns an diesem Abend für das “Carmine’s”. Hier gibt es nur Portionen für zwei Personen. Viel Glück. Es war ein lustiges Erlebnis und mehr als lecker dazu.

 

Die nächsten Tage waren angefüllt mit Besichtigungen berühmter Bauwerke und Museen. Ich kam zu der Überzeugung, dass sechs Tage nicht ausreichen, um New York intensiv zu erleben. Wir würden wiederkommen, soviel stand fest. Und ganz sicher würden wir die Reise wieder über Fairflight buchen. Die Organisation von „New York Intensiv“ war so überzeugend gelungen, dass es unserer Ansicht nach dazu gar keine Alternative geben kann.

 

Astird R.

Juni 2010

 

Lust bekommen, den Big Apple zu erleben mit uns? Hier gibt es das New York Intensiv Paket für Sie und weitere unwiderstehliche Kombinationen.

 

Hier noch ein Video für euch, damit Ihr einen Eindruck bekommen könnt. Viel Spaß.

 

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