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Big Bend Nationalpark in Texas

Big Bend Nationalpark in Texas

Der Nationalpark an der Grenze zu Mexiko

 

Schlucht im Santa Elena Canyon des Big Bend Nationalparks

Schlucht im Santa Elena Canyon des Big Bend Nationalparks

Man muss in den Süden des US-amerikanischen Bundesstaates Texas reisen, wenn man den Big Bend Nationalpark besuchen möchte. Der Rio Grande, der über 1.500 Meilen lang die Grenze zwischen Texas und Mexico bildet, fließt zu einem Drittel dieser Distanz durch den Big Bend Nationalpark. Mit etwa 3.200 Quadratkilometern Fläche ist der Big Bend der größte Nationalpark der gesamten USA. Das hier herrschende extreme Klima wird unter anderem durch die Chihuahua Wüste bestimmt, die zu einem Drittel ihrer Gesamtgröße zum Park gehört.

 

 

Zahlreiche Funde aus der Kreidezeit, darunter auch Fossilien von Flugsauriern, weisen auf das Alter dieser beeindruckenden Landschaft hin. Menschliche Besiedlungen konnten anhand von Knochen und Splittern von Gebrauchsgegenständen auf eine Zeit hinweisen, die etwas 9.000 Jahre zurückliegt. Geöffnet ist der Big Bend Nationalpark das ganze Jahr. Die Parkverwaltung ist stolz darauf, dass die Eingänge zum Park niemals geschlossen werden. Die höchsten Besucherzahlen erreicht der Park in den Monaten März und April, weil zu dieser Zeit das Klima am erträglichsten ist. Für Fahrten mit Pkw in den Park werden Allradfahrzeuge empfohlen, weil die Straßen sehr schlecht sind. Campingplätze innerhalb des Parks bieten preiswerte Übernachtungsmöglichkeiten. Im Chisos Basin liegt die einzige Lodge des Big Bend Nationalparks. Hier stehen sowohl Zimmer im Haupthaus als auch Cottages als Übernachtungsmöglichkeiten bereit. Auch ein Restaurant und ein Andenkenladen gehören zur Chisos Mountain Lodge. Ein Sieben-Tage-Pass für ein Auto – unabhängig von der Anzahl der Mitreisenden – kostet 20 US-Dollar. Einzelpersonen auf einem Motorrad bezahlen die Hälfte. Für die Campingplätze innerhalb des Parks beträgt die Gebühr zwischen 10 und 14 US-Dollar pro Nacht.

 

Der Big Bend Nationalpark bietet verschiedene Lebensräume für Tiere und Pflanzen. Die Flusslandschaften am Rio Grande, die wüstenartige Landschaft, die fast zwei Drittel der gesamten Parkfläche bedeckt und die bis zu 2.300 Meter hohen Berge beherbergen mehr als 1.200 unterschiedliche Pflanzenarten, mehr als 3.500 verschiedene Insekten, über 450 Vogelarten und 75 Säugetierarten. Hinzu kommen Fische, Reptilien und Amphibien und damit ist der Big Bend Nationalpark der Park mit dem größten Artenreichtum innerhalb der USA. Außerdem ist er ein Paradies für Wanderer. Zahlreiche Touren, für die in den Visitor Centers ausreichend Kartenmaterial zur Verfügung steht, führen zu einzigartigen Naturschauspielen. Dabei haben die Besucher die Möglichkeit, Tageswanderungen oder auch mehrtägige Touren zu unternehmen.

 

Santa Elena Canyon im Big Bend

Santa Elena Canyon im Big Bend

Auf jeden Fall sollte eine Tour zum Santa Elena Canyon eingeplant werden. Der Wanderweg ist etwa 1,7 Meilen lang und führt zum spektakulärsten Aussichtspunkt im Big Bend Nationalpark. Er beginnt und endet am Ross Maxwell Scenic Drive. Man überquert den Terlinga Creek, muss einige kleinere Steigungen überwinden und wandert dann am Ufer des Rio Grande entlang. Nicht weit von hier befindet sich die Castolon Area. Besonders sehenswert sind die historischen Adobe Gebäude, die einen kleinen Einblick in die Geschichte des Parks erlauben.

 

Der Rio Grande hat zahlreiche Stromschnellen und Rafting ist hier ebenfalls eine große Attraktion. In der Backcountry Region können Besucher auch Pferde mieten. Wer einmal auf dem Rücken eines Pferdes den spektakulären Sonnenuntergang am Rio Grande erlebt hat, wird den Big Bend Nationalpark immer wieder besuchen.

 

Erforschen auch Sie den Santa Elena Canyon auf einer  Reise mit einem Mietwagen.

 

 

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