Zion Nationalpark in Utah

Zion Nationalpark in Utah

Zion_National_Park_EinfahrtDer Zion Nationalpark liegt im US-amerikanischen Bundesstaat Utah. Südwestlich gelegen, an der Grenze zu Arizona, umfasst die Parkfläche heute etwa 579 Quadratkilometer. Den Status eines Zion Nationalparks erhielt die schluchtenreiche Gegend im Jahr 1919. Einige der Canyons sind mehr als 170 Millionen Jahre alt. Sie bestehen aus rotem Gestein und bieten eine spektakuläre Kulisse für Sonnenauf- und Untergänge.

Zion Nationalpark, Emerald Pool TrailDer Virgin River, der den Park durchfließt, muss von seiner Quelle bis zur Mündung in den Lake Mead einen Höhenunterschied von etwa 2400 Metern überbrücken und ist damit der Fluss mit dem stärksten Gefälle in ganz Amerika. Die Virgin River Narrows gehören zu den Hauptanziehungspunkten für Touristen. Es handelt sich um einen Engpass am Ende des Zion Canyons. Da es aufgrund der engen Felswände hier eher wenige Ufer gibt, wird im teilweise hüfttiefen Wasser des Flusses gewandert. Eine solche Wanderung muss bei der Parkverwaltung angemeldet werden. Überhaupt sind es die teilweise spektakulären Wanderwege, die Reisende in den Zion Nationalpark locken. Eine der Sehenswürdigkeiten, eine Felsformation mit Namen Angels Landing, ist über einen 8 km langen, sehr schmalen und steilen Weg zu erreichen, der hohe Anforderungen an die Kondition der Wanderer stellt. Ebenfalls empfehlenswert ist der Weg über den Emerald-Pool-Trail. Die Emerald-Pools sind kleine, kreisrunde Wasserbecken, in die sich unzählige Wasserfälle aus unterirdisch fließenden Flüssen ergießen.

Zion – hebräisch für Zuflucht

zion nationalpark - aussicht, vegetationDurch die unterschiedlichen Landschaftszonen ist auch die Vegetation im Nationalpark sehr abwechslungsreich. Die Nähe der Mojave Wüste, deren Ausläufer bis in den Park hineinreichen, zeigt sich in den vielen Kakteen und Agaven, die hier gedeihen. In anderen Teilen herrschen Buchenwälder vor. In den Talsohlen der Canyons wachsen Weiden, Pappeln und Eschen. Die Tierwelt ist ebenfalls sehr vielfältig und beeindruckend. Fast überall im Zion Nationalpark trifft man auf Baumwollschwanzkaninchen und Buntfalken. Maultierhirsche, Graufüchse und Katzenfretten sind hier zuhause. Im Park gibt es auch eine kleine Population von Pumas, die sich aber nur selten in freier Wildbahn beobachten lassen. Auch Rotluchse sind hier angesiedelt, man findet sie in den felsigen Seitencanyons des Zion Nationalparks.

Checkerboard Mesa, Zion NationalparkAufgrund der schlechten Infrastruktur gibt es folglich nur drei Eingänge in den Nationalpark. Der Park ist ganzjährig geöffnet. Der Zion-Canyon-Scenic-Drive ist allerdings im Sommer, von März bis Oktober, für den Straßenverkehr gesperrt. Zu dieser Zeit dürfen hier nur die parkeigenen Shuttlebusse fahren. Die einzige Ausnahme bilden die Gäste des im Park gelegenen Hotels, der Zions Lodge, die sich ausgezeichnet für Übernachtungen bei mehrtägigen Aufenthalten im Park eignet. Neben dem Haupthaus stehen hier auch Blockhütten für die Gäste zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es drei Campingplätze im Zion Nationalpark, die gebührenpflichtig sind. Die Einfahrt in den Park durch den Zion-Mt. Carmel-Tunnel kostet 15 US-Dollar für Fahrzeuge, die vorallem wegen ihrer Größe mehr als eine Fahrspur benötigen. Ansonsten ist der Eintritt frei. Wer den Zion Nationalpark in den Wintermonaten bereisen möchte, benötigt eine Winterausrüstung für das Auto. Foto: Checkboard Mesa

Der Zion Nationalpark ist einer von vielen Nationalparks, die entdeckt werden wollen. Angebote für Ihren nächsten Urlaub im Westen der USA finden Sie auf unserer Homepage.

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