Ein absoluter Urlaubstraum – Inselhopping auf Hawaii

Ein absoluter Urlaubstraum – Inselhopping auf Hawaii

Start in den Traumurlaub – auf nach San Francisco

 

Unser absoluter Traumurlaub begann mit dem Lufthansa Linienflug von Frankfurt nach San Francisco. Der Service an Bord war ausgezeichnet und so haben wir die lange Flugzeit gut überstanden. Die Einreiseformalitäten in den USA dauert ja immer ein wenig und der Zeitunterschied tat ein Übriges: Als wir unser Hotel erreichten, hatten wir gerade noch genügend Energie für ein leichtes Abendessen. Alles andere verschoben wir auf den nächsten Morgen.

 

Zwei ganze Tage blieben uns, um San Francisco mit seinen zahlreichen Sehenswürdigkeiten zu entdecken. Nach einem reichhaltigen Frühstück machten wir uns auf, um zum ersten Mal im Leben mit der weltberühmten Cable Car durch die Straßen von San Francisco zu fahren. Unser erster Weg führte uns in die Mason Street, um das Cable Car Museum zu besuchen. Wir fanden die Ausstellungsstücke ausgesprochen beeindruckend. Für den Nachmittag hatten wir vorab aus Deutschland eine deutschsprachige Stadtrundfahrt gebucht, die etwa vier Stunden dauerte. Reisende, die sich wie wir nur kurz in San Francisco aufhalten, sollten das auf jeden Fall mitmachen. Wir haben in kurzer Zeit die beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt gesehen.

 

San Francisco Golden Gate Bridge

San Francisco, Golden Gate Bridge

Die Golden Gate Bridge war eines der Ziele und im Golden Gate Park hatten wir genügend Aufenthalt, um ein paar tolle Panoramafotos der San Francisco Bay zu schießen. Wir haben die alten viktorianischen Häuser der Stadt bewundert und einen kurzen Spaziergang durch Chinatown unternommen. Der Financial Distrikt beeindruckte uns dabei ebenso wie Union Square und Pacific Heights. Besonders angenehm war es, dass der Tourbus uns am Hotel abholte und dort am Ende der Rundfahrt auch wieder absetzte.

 

Für den nächsten Tag hatten wir Fishermans Wharf auf dem Programm. Dort haben wir uns auch fast den ganzen Tag aufgehalten. Besonders amüsant fand ich den Besuch bei Ripleys Believe it or not, einem Kuriositätenkabinett. Obwohl ich mich sehr auf unseren Urlaub in Hawaii freute, tat es mir doch leid, nicht mehr Zeit für diese zauberhafte Stadt zu haben. Ich bin sicher, dass San Francisco demnächst wieder eines unserer Reiseziele sein wird.

 

Es geht endlich in Richtung “Aloha State” – auf die Insel Oahu

 

Waikiki Beach

Honolulu, Waikiki Beach

Am nächsten Tag hieß es aber Abschied nehmen. Unser Flugzeug nach Honolulu auf der Insel Oahu wartete auf uns. Nach ca 5 ½ Stunden waren wir endlich auf Hawaii. Insgesamt vier Tage hatten wir nun Zeit, uns die Hauptstadt von Hawaii anzusehen und auch die Insel kennenzulernen. Im Hotel riet man uns, den Honolulu Power Pass zu erwerben zumindest für einen Tag zu erwerben. Damit hat man freien Eintritt zu allen Sehenswürdigkeiten und kann vor allen Dingen die Warteschlangen umgehen. Das war ein sehr guter Rat, den wir gern angenommen haben. Unser erster Weg führte uns zum Hafen. Vom 56 m hohen Aussichtsturm hatten wir einen fantastischen Blick über Honolulu, das mit seinen vielen Wolkenkratzern sehr modern wirkte. Direkt unterhalb des Aussichtsturms lag ein schottisches Segelschiff aus dem 19. Jahrhundert, das wir besichtigen konnten. Natürlich wollten wir den weltberühmten Strand von Waikiki sehen, waren aber etwas enttäuscht, da nur noch ein relativ schmaler Streifen Sandstrand zur Verfügung stand. Dafür war aber Waikiki an sich sehr interessant. Die vielen Cafés, Bars und Restaurants waren besonders abends sehr gut besucht.

 

Beeindruckend war auch der Blick auf den Diamond Head, einen etwa 200 m hohen Vulkan aus Tuffstein, der als Wahrzeichen von Honolulu gilt. Am nächsten Tag wollten wir einkaufen. Die Ala Moana Mall in Honolulu lockt mit dem Slogan „A Shopping Paradise in Paradise” und das ist nicht übertrieben. Fast dreihundert Geschäfte und Restaurants sind hier in einem Zentrum zusammengefasst. Dabei findet man bekannte Labels, aber auch native Art und viele Souvenirs. Wir haben hier mehrere Stunden verbracht, weil das Shoppingcenter auch von seiner Bauweise her sehr interessant war. Jetzt fehlte uns noch die Inselrundfahrt, um die anderen Strände von Oahu kennenzulernen.

 

Hanauma Bay auf Oahu

Hanauma Bay auf Oahu

 

Wir hatten zwei unterschiedliche Touren geplant. Die eine sollte uns in den Südwesten, die andere in den Norden der Insel führen. Auf der südöstlichen Spitze Oahu’s liegt Hanauma Bay. Hier finden wir Strände, wie wir sie in Hawaii erwartet haben. Die Fische waren so zutraulich, dass man sie anfassen konnte und das azurblaue Meer war angenehm erfrischend.

 

 

 

Pali Lookout

Pali Lookout

 

Weiter ging es dann zum Pali Lookout im Nuuani Pali State Park. Ein bezaubernder Wanderweg führte uns zur Aussichtsplattform, die uns einen fantastischen Rundblick über die schroffen Felsen und grünen Täler ermöglichte. Allerdings muss man erwähnen, dass es uns an dem Tag fast alle Haare vom Kopf geweht hat und wie wir hörten, ist das keine Seltenheit. Es war auch dementsprechend kühler hier oben.

 

 

Nach so viel Natur und Besichtigungen wollten wir noch einen Tag Strandurlaub genießen. Der Norden von Oahu war unser Ziel. Wir machten Halt in Laie, wo sich das polynesische Kulturzentrum befindet. Hier kann man viel über die Geschichte der Inseln erfahren. Der sogenannte North Shore, also die Nordküste von Oahu ist ein Paradies für Surfer. Die Brandung ist enorm, aber auch zum Baden finden wir hier genug Gelegenheit. Wir blieben in Haleiwa. Diese kleine Ortschaft erinnert an eine Westernstadt und bietet neben einem fantastischen Strand auch eine gute Infrastruktur. Wir haben diesen Tag an der Nordküste sehr genossen. Wir haben gehofft, es auch noch nach Pearl Harbour zu schaffen, aber das war in unserem engen Zeitplan nicht mehr möglich. Für uns ein Grund wieder nach Oahu zu kommen.

 

Besuch bei der Vulkangöttin PELE auf Big Island

 

Hilo, Liliuokalani Garden

Hilo, Liliuokalani Garden

Am nächsten Tag flogen wir weiter nach Big Island. Hier stand für uns die Natur der Inselgruppe absolut im Vordergrund. Um uns einen Überblick zu verschaffen, haben wir einen Helikopterrundflug von Hilo zum Vulcano Nationalpark gebucht, den wir am nächsten Tag dann genauer erkunden wollten. Diese Hubschrauberrundflüge auf Big Island muss man einfach mitgemacht haben. Obwohl ich eigentlich nicht so gern fliege, war ich sehr beeindruckt. Big Island wird häufig auch die Insel der Orchideen genannt. Im Botanischen Garten der Hauptstadt Hilo kann man sehr viele dieser wunderschönen Pflanzen bewundern. Der Liliuokalani Garden, ein im asiatischen Stil angelegter Park, liegt direkt am Hafen, sodass wir nach dem

Besuch dort noch ein wenig dem bunten Treiben zuschauen konnten.

 

Fahrradtour zum Kilauea - Tourguide Steve

Fahrradtour zum Kilauea – Tourguide Steve

Der Vulcano Nationalpark ist eines der Wahrzeichen von Big Island. Der Kilauea ist noch aktiv, brodelnde Lavaseen und aufsteigende Dämpfe lassen die Vermutung zu, er könne jederzeit ausbrechen. Das macht den Besuch hier zum Abenteuer und da wir es so aufregend fanden, nahmen wir an einer Fahrradtour auf dem Plateau teil. Diese wurde durchgeführt von dem Unternehmen Nui Pohaku. Ein kleines privates Familien- unternehmen, aber alle wahnsinnig freundlich. Steve, unser Begleiter und Führer, hat den Ausflug auch interessant gestalten mit Stopps an der Thursten Lava Tube und dem riesigen, momentan ruhigen Krater des Kilauea, etc. Dort stieg auch immer noch Qualm aus der Erde auf. Die Strecke war relative einfach und ging glücklicherweise viel bergab, nur am Ende kam ein kleiner Berg, aber wir hätten den Rest ja auch laufen können. Die gesamte Zeit auf dem Rad begleitete uns ein Van mit Anhänger für die Räder für den Fall, dass  jemand wirklich schlapp gemacht hätte. Man weiß ja nicht, wie die schwefelgetränkte Luft jedem bekommt. Man kann die Tour nur empfehlen und wenn ihr auf Big Island sein solltet und auch einmal die Lava unter euren Füßen “brodeln” spüren möchte, dann wendet euch an Nui Pohaku: http://www.nuipohaku.com/

 

Städtchen Kona auf Big Island

Städtchen Kona auf Big Island

Wir schafften noch einen Abstecher zur Westküste. Ein weiterer Ausflug führt uns nach Kona. Hier gibt es Kaffeeplantagen und der Hawaii Kona ist bei Kaffeeliebhabern in aller Welt sehr begehrt. Weiterhin, gibt es hier die schönsten Strände der ganzen Insel und wir besichtigten die „City of Refuge“. Früher war es eine Zuflucht für entflohene Gefangene, heute ist hier ein Park mit vielen Palmen entstanden, der als Touristenmagnet viele Besucher anzieht.

 

 

Unsere letzte Insel Maui – Insel der Täler

 

Die nächste Etappe unserer Reise führte uns in das Kaanapali Beach Hotel auf Maui. Fünf Tage waren noch übrig und es sollten mit die beeindruckendsten der ganzen Reise werden. Natürlich wollten wir uns ein wenig am Strand erholen, aber auch Maui bietet so viele Sehenswürdigkeiten, dass wir ein paar Ausflüge einplanten. Wer Urlaub auf Maui macht, muss in Mama’s Fishhouse Restaurant in Paia auf der „Road to Hana“ zu Mittag essen. Die Road to Hana ist eine 80 km lange Straße, die an der Nordküste von Maui entlang führt. Wasserfälle, ursprüngliche Regenwälder und natürlich der exzellente Fisch in Mama’s Fishhouse Restaurant machen diesen Ausflug unvergesslich.

 

Lahaina, Maui, Kimo's Restaurant

Lahaina, Maui, Kimo’s Restaurant

Um noch ein paar Tage erholsamen Strandurlaub in Maui verbringen zu können, buchten wir einen Tagesausflug, der uns alle wichtigen Sehenswürdigkeiten der Insel zeigen würde. Im Hotel wurden wir darauf aufmerksam gemacht, warme Kleidung mitzunehmen. So paradox das klang, aber auf dem über 3000 Meter hohen Haleakala war es wirklich kalt. Diese vulkanische Umgebung, die fast an eine Mondlandschaft erinnerte, war wirklich beeindruckend. Auch der Monolith Iao Needle, ein über 600 Meter hoher spitzer Berg, der mitten im Iao Valley liegt, bot uns tolle Fotomotive. Den Abschluss bildete ein Aufenthalt in der alten Walfängerstadt Lahaina. Die vielen kleinen Souvenirläden hatten es mir hier besonders angetan. Natürlich bekommt man dabei auch Hunger und ein absolutes Muss, wenn man nach Lahaina kommt, ist Kimo’s Restaurant. A restaurant with a view.

 

Drei Tage erholsamer Strandurlaub im Kaanapali Beach Hotel auf Maui bildeten den Abschluss dieser faszinierenden Reise, die wir gern noch einmal wiederholen wollen.

 

Marianne L.

Mai 2011

 

 

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Und hier noch ein paar unserer Lieblingseindrücke von unserem Urlaub. Es war wirklich sehr beeindruckend und möchten gern noch einmal nach Hawaii:

 

 

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