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Unsere Reise nach Boston und der Trip nach Montreal

Unsere Reise nach Boston und der Trip nach Montreal

Wir waren schon an vielen schönen Orten in Nordamerika. Immer wieder hörten wir jedoch, wie schön Boston sein soll. Viele altehrwürdige Kolonialbauten sollen die wohlhabende und kulturreiche Stadt am Charles River schmücken. Zudem sei dort die Intelligenz der USA zuhause. Zumindest meinte das ein Freund zu mir. Das könnte durchaus stimmen, sind doch mit “Harvard” und der “MIT” zwei der weltbesten Universitäten in Cambridge an der Grenze zu Boston beheimatet. Für uns bot die geografische Lage der Stadt mit der Nähe zur kanadischen Grenze einen weiteren Vorteil. Das wollten wir nutzen und einen Wochenendausflug nach Montreal unternehmen.

 

Folglich suchten wir im Internet nach einem geeigneten Anbieter, der uns für beide Städte günstige Angebote machen konnte. Die Flüge suchten wir uns separat heraus. Hotelzimmer und Mietwagen für die Aufenthalte in den beiden Metropolen konnten wir relativ günstig ergattern. Vielen Dank an Fairflight, dass es mit den Unterkünften so gut geklappt hat.

 

Auf geht es: Ab nach Boston Logan Airport

 

Newbury Street in Boston

Newbury Street in Boston

Voller Vorfreude ging es los. Pünktlich auf die Minute war der Flug von Hamburg nach London. Dort hatten wir dann einen langen Aufenthalt. Mehrere Stunden saßen und lagen wir auf bzw. neben unserem Handgepäck. Nach knapp sieben Stunden Flug landeten wir auf dem Boston Logan Airport. Nachdem wir unser Gepäck geholt hatten, suchten wir eine Fahrgelegenheit, um zum Hotel zu kommen. Das Taxi war ziemlich teuer. Das machen wir nicht noch einmal, aber unser Hotel entschädigte uns völlig, welches sich an der ehrwürdigen Commenwealth Avenue mitten im nobelsten Viertel der Stadt – dem Back Bay – befand. Da hatten wir richtig Glück gehabt. Ist das eine schöne Gegend. Die Straßen rund um die Newbury Street mit ihren berühmten viktorianischen Sandsteinhäusern gelten nicht umsonst als die am besten erhaltenen architektonischen Zeitzeugen des 19. Jahrhunderts der gesamten USA.

 

Boston: Welch eine Stadt

 

Copley Square mit der Trinity Church und Hancock Gebäude

Copley Square mit der Trinity Church und Hancock Gebäude

Diese Stadt ist einzigartig. Als Europäer fühlte ich mich sofort heimisch. Überhaupt ist Boston die Stadt der USA mit dem größten europäischen Charme. Der Einfluss der Auswanderer – insbesondere der Iren – ist allgegenwärtig. Boston hat gleich eine ganze Reihe von einzigartigen Sehenswürdigkeiten. Wir haben uns immer am Copley Square wohlgefühlt. Dort stehen viele bemerkenswerte Bauten: Die Trinity Church, die Boston Public Library, das Museum of Fine Arts und die Old South Church sind nur einige Beispiele. In Back Bay sind auch einige der größten Türme der Stadt zuhause (wie z.B. der John Hancock Tower (mit 241 Metern das höchste Gebäude der Stadt). Ganz toll fanden wir auch die vielen Cafés und Kneipen in Beacon Hill und die Bebauung rund um den Public Garden (inkl. Massachusetts State House).

 

Einmal Harvard und MIT sehen

 

Wir gingen über die Brücke nach Cambridge und schauten uns am anderen Ufer des Charles River das in aller Welt bekannte MIT (Massachusetts Institute for Technology) an. Noch berühmter und noch ehrwürdiger ist die ein paar Busstationen weiter westlich gelegene Harvard-Universität. Als wir durch den Innenbereich von Harvard gingen, bekam ich richtig eine Gänsehaut.

 

Einzigartige Metropole: Montreal

 

Montreal von oben

Montreal von oben

“Nebenan” ist aus deutscher Sicht vielleicht übertrieben, aber die knapp 480 km von Boston nach Montreal sind für USA-Verhältnisse ein Katzensprung. Früh am Samstagmorgen holten wir unseren in Deutschland gebuchten Mietwagen ab. Und schon ging es los. Über Massachusetts und New Hampshire ging es in nordwestlicher Richtung nach Vermont, wo wir am Lake Champlain vorbeikamen. Total urig fand ich eine Unterhaltung mit den Einheimischen auf einem Rastplatz in den Bergen nahe des Camel Hup State Park. Das hatte richtig Spaß gemacht. Nicht lange danach erreichten wir die Grenze. Wir konnten relativ schnell ins Land einreisen. Hier musste ich mich wieder von Meilen auf Kilometer umstellen. Endlich in Montreal angekommen, stellten wir den Wagen ab und liefen durch die Innenstadt. Sehr schön ist das Ufer- bzw. Hafenviertel um die Rue Notre-Dame. Am Quai de l’Horloge und im Par du bassin Bonsecours hatten wir eine herrliche Aussicht auf die Skyline mit dem Turm “1000 de La Gauchetière”. Im Vordergrund war die Marché Bonsecours zusehen, an deren wasserabgewandten Seite die Altstadt mit ihren vielen Lokalen grenzt.

 

Île Sainte-Hélène und Île Notre-Dame

 

Formel 1 Strecke in Montreal - leider nicht live miterlebt

Formel 1 Strecke in Montreal – leider nicht live miterlebt

Mit dem Mietwagen sind wir dann auf die als Park angelegte Île Sainte-Hélène. Ich wollte unbedingt die berühmte Biosphère aus der Nähe sehen. Da wir nun schon mal da waren, musste ich auch unbedingt die Nachbarinsel – die Île Notre-Dame – besuchen. Wir fuhren über eine kurze Verbindungsbrücke und waren sofort auf dem Circuit Gilles Villeneuve. Meine Augen leuchteten. Das war ja der Formel 1-Rundkurs. Ich freute mich schon wie Bolle, wie damals Schumi durch die Kurven zu jagen, als ich das Schild las. Man durfte dort tatsächlich nur 30 – in Worten: dreißig – fahren. So tuckerten wir dann über den Asphalt.

 

Der unfreiwillig lange Rückweg nach Deutschland

 

Die Rückkehr aus Montreal verlief etwas schleppender, weil die US-Grenzbeamten deutlich länger brauchten. Nachdem wir in Boston ankamen, hatten wir noch einen vollen Tag, bevor es zurück über den großen Teich ging. Unser Flieger kam diesmal von der British Airways und hatte London Heathrow als Ziel. Es dauerte ewig. Unser Flug ging geschlagene acht Stunden später als vorgegeben. Auch die etwas schnellere Flugzeit von 6:45h machte dies nicht wett. Unser achtstündiger Aufenthalt in Heathrow war auf 10 Minuten geschrumpft. Das war zu knapp. Wir mussten eine Maschine später nach Hamburg nehmen. So saßen wir in Heathrow.

 

Zum Glück gibt es Webportale, die sich um solche Angelegenheiten kümmern. Es gibt Firmen, die dem Verbraucher bei der Durchsetzung der Forderungen helfen, wie z.B. Flightright. Einen Beitrag zu Flightright Erfahrungen können Sie im Stern nachlesen.

 

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