unsere Reise über San Francisco zum fünfzigsten Bundesstaat der USA

unsere Reise über San Francisco zum fünfzigsten Bundesstaat der USA

Die gedankliche Planung für diese Reise begann im Frühjahr 2012.

 

Wir waren das letzte Mal in den Staaten vor 8 Jahren und eigentlich wollten wir (meine Frau und ich) so eine weite Reise nicht mehr unternehmen. Aber wir hielten es wie K. Adenauer, der einmal sagte: „Was interessiert mich das Geschwätz von gestern!“

 

Nun es hat sich gelohnt, dass wir den 50. Staat der USA noch in “unsere” Gedankenwelt aufnehmen konnten. Es war unsere 5. USA Reise und wenn das Land nicht so schön, interessant und gewaltig mit Naturschönheiten wäre, würden wir bestimmt nicht so begeistert von Land und Leuten sein. Alle USA Reisen hatten wir bis dato mit einer Gruppe unternommen und dieses Mal wollten wir alleine alles erkunden. Wir können sagen: „Gut, dass wir Fairflight entdeckt haben.“ Aber darüber später mehr.

 

im A380 nach San Francisco

 

Am Dienstag den 21. August um 23:30 Uhr ging es mit der Bundesbahn von Augsburg nach Frankfurt Flughafen. Da man mindestens 3 Stunden vorher am Check In Schalter sein soll bei USA Reisen, war eine spätere Abfahrt nicht ratsam. Aber die Vorfreude auf die Reise lässt eine schlaflose Nacht im Zug nicht negativ erscheinen.

 

Die Kontrollen waren nicht so schlimm wie sie immer geschildert werden. Nun, was macht es aus? Geht nicht Sicherheit vor?

 

Grönland mit Eisberge

 

Der Airbus A380 ist wirklich ein schönes Flugzeug und wir haben die lange Flugzeit von fast 12 Stunden angenehm verbracht. Der super Service der Lufthansa braucht nicht erwähnt werden, denn das ist sicher bekannt. Über Grönland, wo wunderbar die Eisberge sichtbar sind, ging es über Kanada und der Westküste der USA Richtung Kalifornien entgegen.

 

 

 

Foyer des Hotel Westin St. Francis

Durch die Zeitverschiebung (9 Std) waren wir um 12:20 Uhr pünktlich in San Francisco. Mit einem Shuttle-Bus ging es in das Hotel, das Westin St. Francis, in der Mitte der Stadt am Union Square Platz; sehr zentral gelegen. Die Eingangshalle bzw. das Foyer des Hotels ist sicher die 5 Sterne wert. Von dem Zimmer habe ich kein Bild gemacht; daher aber eine Zeichnung angefertigt. Das Zimmer war sehr, sehr klein und durch die Nähe zum anderen Gebäude so finster, dass ohne Beleuchtung es nicht möglich gewesen wäre zu lesen o.ä. Die Fenster waren nicht schallisoliert und daher “das Zimmer” sehr laut. Außerdem lag es fast zur Hauptstraße und beim Nachbarhotel wurde bis 2 Uhr Nachts und bereits wieder ab 6 Uhr früh demonstriert mit Megaphon. Dieses Zimmer war sicher keine 5 Sterne wert. Aber wir waren nur am Abend “Zuhause” und durch unsere Reisen auf allen Kontinenten einiges gewöhnt. Sonst war alles ok in San Francisco und diese Sache ändert unsere Ansicht über die Reise bzw. Fairflight nicht zum Negativen.

 

Vor dem Westin St.Francis geht die Cable Car vorbei und ca. 5 Min. vom Hotel aus ist die Endhaltestelle oder der Anfang der Bahn; von welcher Seite man es sieht.

 

Wenn auch die Müdigkeit groß war wegen der 2. Nacht ohne Schlaf, so wissen wir von unseren früheren Reisen, dass es das Beste ist, so weit es geht es hinaus zu schieben in das Bett zu gehen. So kommt man am Besten in die neue Zeit des anderen Kontinents.

 

“Pflicht” – Cable Car Fahrt

Frisch erholt ging es den 1.Tag mit der Cable Car (was bei so einer Reise “Pflicht” ist) los zur Fisherman‘s Warf. Es ist sicher der meistbesuchte Ort dieser schönen Stadt.

 

Zu Fuß geht man ca. 70 Min. bis zum Hotel und durch die Vielfalt der Bevölkerung und der Verschiedenheit der Stadt wird die Rückkehr zum Hotel nicht langweilig.

 

 

Am 2.Tag unternahmen wir eine Stadtrundfahrt ca. 4 Std. (nur zu empfehlen, denn so kann man eine Stadt am besten kennen lernen) Tipp von mir: wenn sie die Rundfahrt am frühen Nachmittag unternehmen haben sie sicher nicht Nebel, der sich von Anfang Juni bis Ende September vormittags fast immer ausbreiten soll.

 

Von den Twin Peaks aus hat man den schönsten Überblick auf die Stadt.

 

Natürlich geht es bei der Rundfahrt zum Wahrzeichen der Stadt…es ist auch eine Überfahrt dabei – die Golden Gate Brücke.

 

Bei so einer Stadtrundfahrt bekommt man einen großen Überblick, was man noch alles genauer ansehen könnte und kann. Uns ging es auch nicht besser auch wenn wir schon einmal in San Francisco gewesen sind, begeisterte uns diese Stadt wieder auf das Neue.

 

Am anderen Tag waren wir Vormittag an der Fisherman‘s Warf in einem Aquarium (nicht sehr groß), wo man auf 3 Stockwerken die Fische der Bucht bewundern kann. Zu empfehlen auch für Leute mit Kindern um “verlorene” Energien der Kinder wieder “auf zu laden”.

 

Coit Tower

Auch vom Telegraph Hill aus hat man einen schönen Überblick auf die Stadt. Der Turm liegt auf einem der 43 Hügeln der Stadt. Lilli Hitchcock Coit hatte eine Vorliebe für die Feuerwehr und hinterließ $ 100.000, um nach ihrem Tod 1929 dieses Ehrenmal zu errichten. Ein Aufzug führt fast bis zu den Aussichtsfenstern.

 

Ein schöner Steig mit Treppen führt wieder zum Hafen und man wird wieder vom Treiben der Fisherman‘s Warf eingeschlossen.

 

Natürlich gingen wir auch durch Chinatown .Diese andere “Welt” ist sehr interessant. Das Viertel in der Stadt hat 80.000 Einwohner, von denen nicht Jeder der englischen Sprache mächtig ist, auch wenn er schon einige Generationen in der Stadt lebt. Natürlich haben wir auch die Spezialität gegessen – Ente. Es “begegnen” einem andere Eindrücke, denn das Viertel ist total asiatisch und nicht ein Funke von europäischen Erbe oder von San Francisco ist sichtbar.

 

Auch haben wir die Lombard Street besucht. Die Straße mit 23% Steigung und ihren Blumen geschmückten Kurven. Ein Besuch von Alcatraz, der Gefängnisinsel, benötigt auch einige Stunden und so ging die Zeit des Aufenthaltes sehr schnell vorbei.

 

So verbrachten wir 5 herrliche Tage in dieser so schönen Stadt, bis es wieder hieß: Koffer packen, es geht weiter in Richtung Westen nach Hawaii.

 

wir folgten den Worten von Wilhelm Busch: “…reise, reise !”

 

Aussicht vom Aqua Queen Kapiolani

Nach einem Flug von 5 Std ging es fast 4.000 km weiter westwärts und 3 Stunden mehr Zeitunterschied. Nach dem etwas kühleren Wind in San Francisco erwartete uns ein angenehmes, warmes Klima. Ein stetiger lauer Passatwind macht das Klima so angenehm. Ein Shuttle Bus brachte uns in das Hotel am Ende von Waikiki. Es hätte nicht schöner sein können. Direkt vom Fenster aus sichtbar der Diamond Head, der Pazifik und der Kapiolani Park.

 

 

Den ersten Tag verbrachten wir mir der Erkundung von Waikiki. Wenn es auch nur 3 Hauptstraßen gibt,
so braucht es seine Zeit, denn die Fülle der Geschäfte, lässt das “Herz jeder Frau höher schlagen”.

 

Am folgenden Tag unterahmen wir eine Inselrundfahrt. Bei dieser Fahrt von 220 km waren wir 8 Stunden
unterwegs. Da sieht man am besten die Vielfalt bzw. Üppigkeit der Pflanzenwelt. Auch die Küsten mit ihrer teilweisen schroffen Felsen und der großen Brandungen.

 

Die Insel hat “viele Gesichter”, denn auf welcher Seite auch der Passatwind die Küste trifft, auf der gedeihen und wachsen die Pflanzen und Baumwelt.

 

Am 3. Tag am Vormittag fuhren wir mit dem Bus in einen der Botanischen Gärten von Oahu. Foster Garden ist ein 60000 qm großer Park der bereits 1853 von einem deutschen Arzt gegründet wurde. Dieser hat mehr als 4000 tropische Pflanzen und Bäume. Nahe dem Eingang ist der buddistische Tempel Kuan Yin Temple, der auch besichtigt werden darf.
Am Nachmittag gingen wir immer zum Baden in den Pazifik (“wenn er schon da ist”). Der Swimmingpool im Hotel lädt auch ein und einige Gäste zogen ihn dem Strand vor.

 

Am 4. Tag ging es am Vormittag zum ALOHA Tower. Der 10 stöckige Turm steht am Rande des Hafens.
Mit einem Aufzug erreicht man schnell die Aussichtsplattform in 55 m Höhe. Nach seinem Bau 1926 war der Leuchtturm das höchste Gebäude der Stadt und 30 km weit strahlte sein Leuchtfeuer. Von oben sieht man die gewaltige riesige Hafenanlage. Die ja auch benötigt wird, denn es muß alles eingeführt werden.

 

Pearl Harbour

Wenn man Honolulu hört, so denkt man unwillkürlich an Pearl Harbor. Auch diesen fast ganz geschützten Militärhafen erreichten wir bequem mit dem städtischen Bus. Pearl Harbor steht vor allem für den Angriff der Japaner am 7. Dezember 1941 im Gedächtnis. Eine wunderschöne große Gedenkstätte die kostenlos besichtigt werden kann, erinnert an die 2346 Soldaten, die damals ums Leben kamen. In den Ausstellungsräumen wird mit Filmen gezeigt, wie damals der Angriff erfolgte bzw. was der Angriff für Folgen hatte. Das Kriegsschiff Arizona sank innerhalb von 9 Min. mit 1102 Besatzungsmitgliedern. Eine Barkasse bringt die Besucher zu der Gedenkstätte der Arizona, die über dem Schiff errichtet wurde. Ein Geschützturm ragt noch aus dem Wasser und es tritt immer noch Öl aus der Tiefe hervor.

 

Es liegt auch noch das historische Schlachtschiff, die USS Missouri, am Kai und kann besichtigt werden, auf dem die Japaner 1945 ihre Kapitulation unterschrieben.

 

Man kann jeden Tag was anderes unternehmen und die Tage sind voll mit Eindrücken einer anderen Lebensweise behaftet. Wer wußte schon vorher, dass die Insel voll mit japanischen Touristen ist. Für diese Leute steht an 1.Stelle shopping, denn in Japan ist alles 3 bis 4mal so teuer und so haben bestimmt fast alle Japaner Übergepäck beim Heimflug. So haben wir es empfunden.

 

Wir besuchten auch den ehemaligen Königspalast des Inselreiches, der in der Mitte der Stadt ist. Es ist ein schöner Ausflug, wenn man das kleine Schlößchen besichtigt und bestaunt. Die letzte Königin war sehr musikalisch und komponierte über 100 Lieder, unter anderem das bekannte Lied „Aloha Oe“.

 

Nach 9 Tagen hieß es Abschied nehmen und eine 17 stündige reine Flugzeit brachte uns in die Heimat zurück. Kann Ihnen nur raten dies in Kauf zu nehmen um “ihr Fernweh zu stillen”, denn es wird ein unvergesslicher Aufenthalt werden. Fairflight stellte uns alles super zusammen und der Vertragspartner der Firma in Hawaii in der Kuhio Avenue stand immer mit “Rat und Tat” zur Seite, wenn man z.B. Ausflüge tätigen wollte.

 

Sonnenuntergang auf Hawaii

Wenn man die ersten Tage Zuhause wegen der Zeitverschiebung von 12 Stunden mit dem Schlafrhythmus zu “kämpfen” hat, denken Sie an die schönen Stunden und genießen sie diese Reise noch einmal in Gedanken.

 

Denken Sie an Wilhelm Busch, der einmal sagte:

„Viel zu spät begreifen viele
die versäumten Lebensziele:
Freude, Schönheit der Natur,
Gesundheit, Reisen und Kultur.
Darum Mensch, sei zeitig weise!
höchste Zeit ist`s! Reise, reise! „

 

 

Winfried E.

 

 

 

2 Bemerkungen

  1. Claudi

    Echt schöne Bilder. War vor drei Jahren auch mal in SF. Hammer-Stadt und total anders als zum Beispiel L.A. oder natürlich auch New York. LG, Claudi

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  2. W.& E. Karl

    Guten Tag,
    ein wunderbarer Bericht über Land und Leute.
    Vielen Dank für Ihre Eindrücke und wie Sie uns daran emotional teilnehmen haben lassen.
    Aufgrund einer Krankheit meines Mannes ist eine solche Reise für uns leider nicht mehr möglich, aber im Geiste waren wir mit Ihrem Bericht quasi “live” dabei !
    Vielen Dank für Ihre Mühe und weiterhin soviel Fernweh,
    übrigens auch die liebesten Grüße an Konrad Adenauer & Wilhelm Busch ….. die ja so etwas von Recht hatten.
    Mit freundlichen Grüßen
    W.& E. Karl
    Leipzig

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