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Kalifornische Küste im Westen der USA

Kalifornische Küste im Westen der USA
  • Lage: Pazifikküste zwischen San Simeon und Carmel, rund 100 Kilometer entlang der Santa Lucia Range
  • Straße: Highway No. 1, in den 1930er Jahren erbaut; Bauverordnung untersagt von der Straße sichtbare Neubauten
  • Highlights: Bixby Bridge, McWay Cove, Point Lobos State Reserve, Mavericks Surf Spot
  • Tierwelt: Grauwale, Seelöwen, Seeotter sowie ausgewilderte Kalifornische Kondore
  • Küstenberg: Cone Peak (1.571 m) – einer der Berge mit dem größten direkten Höhenunterschied zur Küste in den USA
  • Reisezeit: ganzjährig mild, milde 300 Sonnentage pro Jahr rund um Carmel

Big Sur, eine beeindruckende kalifornische Küstenlandschaft, erstreckt sich an der Pazifikküste zwischen San Simeon und Carmel. Der Name erinnert an die Zeit der spanischen Kolonialherrschaft, als die Region noch Alta California hieß. Der Bereich zieht sich vor der Santa Lucia Range, einer beeindruckenden Gebirgskulisse über etwa 100 Kilometer an der Küste entlang und bietet atemberaubende Ausblicke auf viele kleine Buchten, steile Klippen und schroffe Felsformationen. Das gesamte Gebiet ist eher dünn besiedelt und vermittelt einmal mehr den Eindruck von Weite und unberührter Natur, wie er in Amerika so häufig zu finden ist.

Wie verläuft der Highway No. 1 entlang der kalifornischen Küste?

San FranciscoBig Sur ist ein Teil des Highway Number One, der von San Francisco nach Los Angeles führt. Ab Monterey bietet die Fahrt auf dem Highway Number One erstaunliche Aussichten. Die Straße wurde während der Depression in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts erbaut. Es existiert eine Bauverordnung, die besagt, dass keine Gebäude errichtet werden dürfen, die von der Straße aus zu sehen sind, um den Eindruck der unberührten Einsamkeit zu erhalten. Viele bekannte Hollywoodfilme wurden vor dieser grandiosen Naturkulisse gedreht und sie ist einer der Hauptanziehungspunkte für Touristen, die Kalifornien durchreisen.

Praxistipp zu Straßensperrungen: Der Highway 1 wird bei Big Sur immer wieder durch Erdrutsche beschädigt und dann streckenweise für Monate gesperrt oder auf einer Spur umgeleitet. Vor der Fahrt lohnt sich ein Blick auf die aktuellen Caltrans-Verkehrsmeldungen, damit die geplante Route notfalls kurzfristig angepasst werden kann.

Welche Highlights bietet die Fahrt durch Big Sur?

Bixby BridgeBesonders imposant wirkt dabei die Bixby Bridge (Foto). Zahlreiche State Parks mit einer beeindruckenden Fauna und Flora liegen am Big Sur. Besonders die vielen idyllischen Buchten bieten Lebensräume für unterschiedliche Tiere. Grauwale, Seelöwen und Seeotter können hier in aller Ruhe in ihren natürlichen Lebensräumen beobachtet werden. Die umliegenden Berge sind bewaldet und bilden den Los Pedros National Forest. Im Bereich der Ventana Wilderness gelang erst vor einigen Jahren der erfolgreiche Auswilderung des inzwischen fast ausgestorbenen kalifornischen Kondors, was einen wichtigen Schritt für den Erhalt der kalifornischen Kondore darstellt. Inzwischen brüten die Vögel in diesem Gebiet und so wird das Programm als eines der erfolgreichsten Nachzuchtprogramme der USA bezeichnet. Es ist beeindruckend, die Vögel über Bergen und Buchten in der Luft schweben zu sehen. Mit dem Cone Peak liegt im Gebiet des Big Sur zudem einer der Berge mit dem größten unmittelbaren Höhenunterschied zur Küstenlinie in den gesamten USA. Mit 1.571 Metern Höhe überragt er die Landschaft nur wenige Kilometer vom Pazifik entfernt.

Was macht das Städtchen Carmel so besonders?

Highway No.1 StraßenschildBadeurlauber finden an den bezaubernden Stränden entlang des Highway Number One immer wieder Gelegenheit, sich in die Brandung des Pazifiks zu stürzen. Der Strand von McWay Cove oder die mit Krüppelkiefern bewachsenen Strände in der Gegend von Carmel sind nahezu unberührt. Carmel selbst ist eine bezaubernde Kleinstadt am Ende des Big Sur. Es gibt hier keine Straßenlaternen, keine Hausnummern und keine Briefkästen. Es ist verboten, Bäume zu fällen. Daraus entstand eine sehr typische und sehenswerte Architektur, weil Häuser einfach um die Bäume herum gebaut werden.

Das Klima hier ist mild und mit über 300 Sonnentagen im Jahr ist die kleine Stadt ein perfekter Ferienort. Sehr sehenswert hier im nördlichen Teil des Big Sur ist auch das Point Lobos State Reserve. Zahlreiche Wanderwege, die teilweise unmittelbar an der Küste des Pazifiks entlang führen, führen die Besucher zu einsamen Stränden.

Insidertipp zur Reisezeit: Der Frühling bringt an vielen Stellen entlang von Big Sur dichten Küstennebel, der Fernblicke von Aussichtspunkten wie Bixby Bridge oder McWay Cove deutlich einschränken kann. Wer klare Sicht bevorzugt, plant die Durchfahrt eher für den späten Vormittag oder frühen Nachmittag ein, wenn sich der Nebel meist bereits gelichtet hat.

Wie lässt sich der Highway No. 1 mit FAIRFLIGHT erleben?

Zu diesem wunderschönen Fleckchen Erde bringen wir Sie gern, vielleicht während einer kombinierten Städtereise mit San Francisco oder sogar Las Vegas als Ausgangspunkt, oder darf es eine etwas größere Rundreise sein, vielleicht mit einem Mietwagen? FAIRFLIGHT überzeugt mit zahlreichen Reiseangeboten für den Westen der USA, die ganz speziell auf Ihre Wünsche zugeschnitten werden können.

Häufig gestellte Fragen

Welche Highlights sollte man auf der Fahrt auf dem Highway 1 nicht verpassen?

Die Fahrt auf dem Highway 1 zwischen San Francisco und Los Angeles gehört zu den schönsten Küstenstraßen der Welt. Bereits kurz hinter San Francisco lohnt sich ein Stopp am weltberühmten Mavericks Surf Spot, bevor es weiter geht zur imposanten Bixby Bridge, zu idyllischen Buchten und zu den nahezu unberührten Stränden rund um Carmel.

Zwischen Nebelbänken am Morgen und der untergehenden Sonne über dem Pazifik zeigt der Highway 1 bei Big Sur sein volles Gesicht erst mit der richtigen Reiseplanung:

Etappen statt Marathonfahrt: Wir teilen die Strecke zwischen San Francisco und Los Angeles in machbare Tagesetappen mit Übernachtungen in oder nahe Big Sur, statt die gesamte Küstenstraße an einem Tag durchzufahren.

Aktuelle Streckenfreigabe: Vor Reiseantritt prüfen wir den Straßenzustand rund um bekannte Erdrutschgebiete, damit Ihre Route auch bei kurzfristigen Sperrungen zuverlässig funktioniert.

Passender Mietwagen: Für die kurvenreichen Abschnitte zwischen den Aussichtspunkten wählen wir das passende Fahrzeug für Ihre Fly-and-Drive-Reise aus.

Ihre persönliche Ansprechpartnerin/Ihr persönlicher Ansprechpartner für diese Reise finden Sie oben im Autorenprofil — schreiben Sie uns gerne über das Kontaktformular oder rufen Sie direkt an.

 

 

 

 

Ihre persönliche Nordamerika-Expertise

Stefanie Kurczyk
Kundenberatung & Spezialistin für USA-Westküste & Ostküste bei FAIRFLIGHT Touristik | +49 (0)3491 / 4 333 4 - 40 | Website |  + posts

Stefanie Kurczyk verstärkt das Team von FAIRFLIGHT Touristik seit Oktober 2015 in der Kundenberatung. Sie ist Ihre Expertin für die klassischen Traumrouten im Westen der USA sowie für anspruchsvolles Hawaii-Inselhopping. Durch ihre eigenen Reisen kennt sie die Highlights von San Francisco über Los Angeles bis Las Vegas sowie den Yosemite und Grand Canyon Nationalpark aus persönlicher Erfahrung. Ihr fundiertes Praxiswissen zu Wüstentouren (wie in Palm Springs) und der perfekten Logistik zwischen den hawaiianischen Inseln Oahu, Kauai, Maui und Big Island fließt direkt in die maßgeschneiderte Planung unserer Pauschal- und Kombireisen ein.

Besuchte Reiseziele: Westküste USA (San Francisco, Yosemite NP, Los Angeles, Palm Springs, Las Vegas, Grand Canyon), Hawaii (Oahu, Kauai, Hawaii Island, Maui), US-Ostküste & Great Lakes (New York City, Chicago, Philadelphia, Washington D.C., Savannah, Charleston).

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3 Kommentare

  1. Beate

    also wir waren im Juni Best Western Cavalier in San Simeon…super nettes Personal (die eine Dame an der Rezeption hat sogar deutsch gesprochen, weil sie Jahre hier gelebt hat), angeschlossenes Restaurant für Frühstück und Abendessen, kostenloses WLAN und das rauschen des Meeres…toll. Leider blieben wir nur eine Nacht

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  2. bine72

    auch Carmel ist eine absolute Empfehlung, ca. 200 km südlich von San Francisco gelegen.

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  3. Horst

    auf der Strecke von San Francisco sollte man 2 Übernachtungen einbauen, z.B. in Pismo Beach und Santa Barbara. Bitte beachtet auch, daß es sich an vielen Stellen um eine schmale Straße mit starker Geschwindigkeitsbegrenzung handelt, man braucht eben etwas Zeit

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